Wesel: Knapp 300 Aktive bei der Müllsammelaktion am Rhein

Auf der Grav-Insel in Wesel-Flüren : Das Rheinufer von Unrat befreit

Knapp 300 Freiwillige haben am Samstag bei der Aktion „Rhine Clean up“ auf Weseler Stadtgebiet mitgemacht. Viele von ihnen waren auf der Grav-Insel in Flüren aktiv.

Mit einem Radlader wurden am Samstag mehrere blaue Säcke voller Müll abtransportiert. Foto: Peter Malzbender/Peter malzbender

Mehr als 80 Naturfreunde des Naturschutzbundes Wesel, der Naturschutzjugend, der Fridays for Future-Aktivisten, Camper und Angelsportfreunde sowie Bürger aus vielen Weseler Ortsteilen packten bei der Müllsammelaktion kräftig mit an. Mit dem gesammelten Unrat aus dem Uferbereich des Naturschutzgebietes Rheinische Wardt wurde fast ein Großcontainer gefüllt. Die gefüllten blauen Säcke und sperrige Gegenstände wurden zwischendurch mit zwei Radladern auf der etwa zwei Kilometer langen Strecke abgeholt. Das ersparte den eifrigen Sammlern manchen Schweißtropfen bei der Knochenarbeit an diesem sonnigen Tag. Müllsäcke, Greifzangen, Getränke, Erbsensuppe sowie den Radlader-Einsatz und den Großcontainer stellte der Campingplatz Grav-Insel kostenlos zur Verfügung. „Von Baustahlmatten, Küchengeräten, Autoreifen und jede Menge Plastik, war alles dabei. Es ist erschreckend, was Menschen alles naturfeindlich über den Rhein entsorgen“, erklärte der NABU-Kreisvorsitzende Peter Malzbender auf Anfrage unserer Redaktion. Erfreulicherweise würden viele Bürger immer sensibler und aufmerksamer für die Belange der Natur, betonte er.

(RP)
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