Wesel: Wesel ist jetzt offiziell als "Fairtrade-Stadt" ausgezeichnet

Wesel: Wesel ist jetzt offiziell als "Fairtrade-Stadt" ausgezeichnet

Am Freitagabend wurde die Stadt Wesel in der Aula der Musik- und Kunstschule mit dem Titel der "Fairtrade-Stadt" ausgezeichnet. Rund 100 Gäste und Mitwirkende feierten die Auszeichnung und das Engagement für den Fairen Handel.

Im September 2008 stellte die "Eine-Welt-Jugendgruppe" das Projekt zunächst im Rat vor und erhielt die Zustimmung von Bürgermeisterin Ulrike Westkamp und den Parteien. Die Steuerungsgruppe unter der Leitung von Klaus Bauer arbeitete im Laufe der letzten Monate daran, möglichst viele Einzelhändler, Gastronomien und öffentliche Einrichtungen dafür zu begeistern, einen Teil ihrer Produkte aus dem "Fairen Handel" zu beziehen.

50 Unterstützer sind dabei

Zu Beginn dieses Jahres ist es ihr gelungen, knapp 50 Unterstützer für die Kampagne "Fairtrade-Stadt" zu gewinnen und alle Bedingungen für die Auszeichnung zu erfüllen. Damit ist Wesel die zehnte Stadt in Deutschland, die diesen Titel erhält. Bürgermeisterin Westkamp lobte die Kampagne "Fairtrade-Stadt": "Sie ist nicht nur ein Zeichen gegen Hunger und Armut in der Welt, sondern auch eine großartige Bürgerinitiative, weil sie zeigt, dass jeder dafür Sorge tragen kann, in der eigenen Stadt aktiv zu werden." Musikalisch wurde der Abend vom Gospelchor "Quintussence" und dem Musikschüler Manuel begleitet, der das Publikum mit seinem Geschick am Marimbaphon begeisterte.

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Ernste und amüsante Werbespots

Die Weseler Gruppe der Europa-Miniköche versorgten die Gäste mit einem leckeren Büfett und mit Getränken aus dem Fairen Handel. Mit einer Mischung aus ernsten und amüsanten Werbespots warb die "Eine-Welt-Jugendgruppe" für fair-gehandelte Blumen und Fußbälle, denn "da Wesel jetzt "Fairtrade-Town" ist, gibt es diesen Ball bald überall." Kathrin Bremer vom Verein "TransFair" überreichte der Bürgermeisterin die Urkunde zur "Fairtrade-Stadt."

Klaus Bauer, Vorsitzender der "Eine-Welt-Gruppe" und Leiter der Steuerungsgruppe, zeigte sich sehr zufrieden mit dem Abend. Die "Eine-Welt-Arbeit" sei ihm schon immer ein Anliegen gewesen und wenn sich so viele Leute engagieren, mache das richtig Spaß. Denn jeder kleine Schritt sei ein guter Schritt.

(RP)