Nebenrinne in Bislich Fährbetrieb in Wesel leidet unter Versandung

Wesel · Die Zufahrt zur Bislicher Nebenrinne soll ausgebaggert werden, damit die „Keer tröch“ ihren Liegeplatz voll nutzen kann. Nach den Problemen beim Niedrigwasser 2018 hat es auch in dieser Saison schon Fehlzeiten gegeben.

 Die Aufnahme gelang Hans Glader beim Niedrigwasser 2018. Sie zeigt links deutlich die Verlandung an der Zufahrt zur Bislicher Nebenrinne und rechts ebenso klar, wie sehr der neue Ruheplatz der Fähre „Keer tröch“ von angeschwemmtem Bodenmaterial bedroht ist.

Die Aufnahme gelang Hans Glader beim Niedrigwasser 2018. Sie zeigt links deutlich die Verlandung an der Zufahrt zur Bislicher Nebenrinne und rechts ebenso klar, wie sehr der neue Ruheplatz der Fähre „Keer tröch“ von angeschwemmtem Bodenmaterial bedroht ist.

Foto: Hans Glader

Die Fähre „Keer tröch“ ist bestens in Schuss und überaus beliebt. Doch ihr Betrieb leidet zunehmend unter mangelhaften Verhältnissen in ihrem Heimathafen. Die sind spätestens seit dem vergangenen Jahr bekannt, als das extreme Niedrigwasser des Rheins in der Bislicher Nebenrinne die Mankos ans Licht brachte: In der Zufahrt hatte sich eine Kies- und Sandbank gebildet, außerdem liegen dicke Wasserbausteine zu nah am neuen Anleger des Bötchens, wo obendrein ebenfalls starke Versandung herrscht. Das Ganze hat im vergangenen Jahr für viel Aufsehen gesorgt, jetzt soll das Problem durch Ausbaggern gelöst werden.