Umsonst und draußen Die wichtigsten Infos zum Eselrock 2024

Wesel · Am Freitag, 31. Mai, startet die mittlerweile 16. Ausgabe des Eselrock-Festivals im Heubergpark. Wir informieren, wann es losgeht, wer auftritt und wie Besucher am besten anreisen.

 Am Freitag und Samstag, 31. Mai und 1. Juni, werden sich wieder Tausende Besucher vor den Bühnen im Heubergpark tümmeln.

Am Freitag und Samstag, 31. Mai und 1. Juni, werden sich wieder Tausende Besucher vor den Bühnen im Heubergpark tümmeln.

Foto: Jana Bauch (jaba)

Das Eselrock ist nach mehr als 16 Jahren eine Institution in Wesel. Mittlerweile gibt es im Heubergpark, wo das Festival seit Beginn an stattfindet, sogar eine eigene Eselrock-Allee. Ob Jupiter Jones, Bosse oder Selig – mittlerweile kommen Jahr für Jahr hochkarätige Bands nach Wesel. Aber auch regionale Künstler finden auf dem Eselrock einen prominenten Platz. Am kommenden Freitag und Samstag, 31. Mai und 1. Juni, steigt die mittlerweile 16. Ausgabe des Festivals in Wesel. Wir informieren darüber, wie man am besten anreist, welche Bands spielen und wie man sich auf dem Gelände am besten orientiert.

Wer spielt und wann geht es los?

Auf gleich drei Bühnen treten am Freitag und Samstag insgesamt 19 Bands auf.

Am Freitag öffnet das Eselrock um 16.30 Uhr den Einlass zum Heubergpark. Bereits eine Viertelstunde später rockt die Hamminkelner Punkband Zwakkelmann die Foodcourt-Bühne. Ihnen folgt der Ahlener Musiker Jonas Künne. Den Abschluss bildet der Singer-Songwriter Max Buskohl, der zuletzt die Single „Talking Bout Hard Times“ veröffentlicht hat.

Um 17.45 Uhr startet das Programm auf der Hauptbühne mit Gin for a Done. Die fünfköpfige Band fand 2016 zusammen und veröffentlichte 2022 mit „Friends“ ihren ersten Song. Ihnen folgt die Bremer Indiegruppe Raum27, die schon größere Festivals wie das Deichbrand in Cuxhaven bespielten. Den großen Abschluss bilden um 21.50 Uhr die Düsseldorfer Punkrocker von Rogers.

Um 18.40 Uhr weiht die Karlsruher Indieband Attic Stories die Seebühne ein. Ihnen folgt um 20.50 Uhr The Sixsters, eine ukrainische Girlsrockband.

Am Samstag kommen die Besucher bereits um 14 Uhr auf das Gelände. Die Foodcourt-Bühne bespielt ab 14.20 Uhr der Weseler Singer-Songwriter und Leiter des Jugendzentrums Karo Matthias Schüller. Nach ihm spielen Svea & Pia, ein Akustik-Duo aus der Moerser Umgebung. Ihr Repertoire umfasst neue Interpretationen altbekannter Songs genauso wie eigens geschriebene Stücke. Um 18.20 Uhr singt die queere Popmusikerin Julina über Themen wie Hoffnung und Liebe. Als Letztes tritt am Samstag um 20.50 Uhr Relya Voy auf der Foodcourt-Bühne auf.

Als „Headliner der Herzen“ bei der vergangenen Eselrock-Ausgabe bezeichnete Veranstalter Simon Bleckmann das inklusive Bandprojekt Knocking Doors letztens gegenüber unserer Redaktion. Deswegen holt das Eselrock die Band des Weseler Jugendzentrums Karo dieses Jahr auf die große Seebühne. Um 16.40 Uhr geht es los. Auf Knocking Doors folgt um 18.25 Uhr Still Talk. Die Ruhrpott-Viererband Captain Disko komplettiert um 21 Uhr das Line-up auf der Seebühne.

Gleich vier Bands treten am Samstag auf der Hauptbühne auf: Den Auftakt macht um 15.30 Uhr die Kölschrock-Band Cat Ballou. Ihnen folgt um 17.15 Uhr der Moerser Noah Warfel, der schon im letzten Jahr auf dem Eselrock aufgetreten ist. Ein „derber Abriss“, wie es Simon Bleckmann ausdrückte, sollen am Samstagabend zuerst um 19.25 Uhr Le Fly, deren Repertoire Ska, Reggae, Rock und Rap vereint. Mit Rap geht es auf der Hauptbühne dann um 22.25 Uhr auch weiter: Dann nämlich tritt die Hip-Hop-Combo 257ers auf.

Das komplette Programm für die beiden Festivaltage kann auf der Webseite des Eselrocks heruntergeladen werden.

Wer darf kommen und was kostet der Eintritt?

„Eselrock ist ein Festival von Leuten aus Wesel für Leute in Wesel. Wir wollen niemanden ausgrenzen“, erklärte Simon Bleckmann zuletzt unserer Redaktion. Er fügte hinzu: „Zusammenhalt, Vielfalt und Teilhabe – dafür stehen wir.“ Daher gibt es auch keine Eintrittspreise beim Eselrock. Das Weseler Festival versteht sich als eine „Umsonst und draußen“-Veranstaltung. Ab 14 Jahren dürfen Jugendliche die gesamte Zeit auf dem Gelände verbringen. Wer unter 14 Jahre ist, darf sich nach 22 Uhr nur in Begleitung eines Erziehungsberechtigten auf dem Festivalgelände aufhalten.

Wie kommt man am besten auf das Festivalgelände?

Das Festival bittet auf seiner Webseite darum, öffentliche Verkehrsmittel zur Anreise zu nutzen. Wer mit dem Auto kommt, sollte auf den großen Parkplätzen in der Nähe des Bahnhofs einen Stellplatz suchen. Um den Heubergpark herum ist die Anzahl an Parkplätzen eher begrenzt. Vom Bahnhof sind es keine fünf Minuten zu Fuß zum Festivalgelände. Der Eingang zum Eselrock befindet sich an der Alten Roßmühlenstraße. Das Gelände wieder verlassen können Besucher über den Ausgang am Kaiserring.

Auf der Webseite des Eselrock-Festivals gibt es einen Lageplan für das Gelände. Darauf finden Besucher unter anderem die Bühnen, die Essens- und Getränkestände sowie die Aussteller verzeichnet. Und selbstverständlich auch die Toiletten.

Gibt es Speisen und Getränke auf dem Eselrock?

Da der Eintritt zum Festival kostenlos ist, finanziert sich das Eselrock auch über den Verkauf von Speisen und Getränken. Daher sei es nicht gestattet, eigenes Essen mit auf das Gelände zu bringen, heißt es auf der Website. Die Veranstalter versprechen aber ein vielfältiges Angebot an Essensständen. Neben Bier wird in diesem Jahr auch Wein ausgeschenkt werden. Für die Becher wird ein Pfand fällig, welches auch zur Unterstützung des Festivals gespendet werden kann. Am Eingang erhält jeder Besucher ein Bändchen, mit dem das Alter nachgewiesen werden kann.

Taschen und Gehörschutz: Was gilt sonst noch auf dem Festivalgelände?

Rucksäcke und größere Taschen müssen während der Festivaltage zuhause oder im Auto gelassen werden. Mitgenommen werden dürfen, wie es auf der Website heißt, „lediglich kleine Taschen wie z.B. Bauch- und Brustbeutel, Gürteltaschen, Festivalbags oder Gymbags bis zu der Größe eines DIN-A4-Blattes“. Auch Haustiere, Selfiesticks und größere Fotoapparate müssen zuhause bleiben. Das Gleiche gilt für Kinder- und Bollerwagen.

Apropos Kinder: Eltern können gegen Pfand einen Gehörschutz, sogenannte Micky Mäuse, für die jüngsten Besucher ausleihen. Für die größeren Festivalfans gibt es kostenlos Ohrstöpsel am Infostand.

Wer sich auf dem Festival bedrängt oder belästigt fühlt, könne jederzeit den Mitarbeitern des Eselrocks die Frage stellen: „Ist Luisa hier?“ Die Frage dient als Codewort, um schnell und unkompliziert zu signalisieren, dass man Hilfe benötigt.

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