Wesel: "Dein Ding"-Wettbewerb zu den Ruhr Games 2019 auch in Wesel

Wesel : Juso-Idee von Sportfeld am Auesee

Für den Wettbewerb „Dein Ding“ im Rahmen der Ruhr Games 2019 werden Konzepte gesucht, wie ein 1200 Quadramter großes Grundstück in der Aue umgestaltet werden könnte.

Wagen hier demnächst Skater spektakuläre Sprünge? Demonstrieren bald BMX-Fahrer an gleicher Stelle ihre Geschicklichkeit? Hängen Kletterer dann kopfüber an einer Boulderwand? Und üben nebenan Senioren womöglich auf einem Rollator-Parcours das Fortkommen auf vielen verschiedenen Untergründen? Wenn es nach den acht Mitgliedern der Weseler Jusos geht, ist das eine Zukunftsvision für eine rund 1200 Quadratmeter große Rasenfläche am Weseler Auesee. Die jungen Leute der SPD sind damit die ersten, die ihre Ideen vorstellen, dort eine Trendsportfläche zu planen. Genau dazu ruft der Wettbewerb „Euer Ding“ auf: Im Rahmen der Ruhr Games 2019, die in Duisburg stattfinden, hatte die Ingenieurkammer-Bau NRW, der Regionalverband Ruhr (RVR) und die Stadt Wesel junge Menschen vor kurzem eingeladen, eine neue Trendsportfläche am Auesee zu planen. Diese Einladung gilt übrigens an alle jungen Leute in Nordrhein-Westfalen.

Am Freitag stelle nun der 16-jährige Maksim Bodarenko vor, was er sich mit seinen sieben Mitstreitern bereits ausgedacht hat. „Wir Jugendlichen freuen uns, dass wir hier die Möglichkeit haben, mal selber etwas zu entwickeln und zu planen. Eine kombinierte Skater-Rollsport-Anlage, die auch von BMX-Fahrern genutzt werden kann, wäre hier eine super Sache. Auch eine Boulderwand können wir uns hier sehr gut vorstellen.“ Der Jugendliche ergänzt, die 1200 Quadratmeter am Auesee eigneten sich besonders für touristische und sportliche Aktivitäten. Und: „Wir wollen das Projekt generationenübergreifen und auch behindertengerecht angehen“, so Maksim. Er erwähnt im diesem Zusammenhang einen Armmuskeltrainer für Rollstuhlfahrer. Auch einen Rollatorparcours als Geschicklichkeits-Übung findet er überlegenswert.

Diie Jugendlichen im Alter zwischen 15 und 17 Jahren freuen sich aber auch auf weitere Vorschläge und würden zudem gerne Mitstreiter ins Team aufnehmen. „Wer gute Ideen hat, darf sich gerne bei uns melden“, sagt Maksim Bodarenko.

(jok)
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