Wesel: Aus RWE-Stadion wird das Innogy-Stadion

Wesel : Sportanlage in der Aue soll „Innogy-Stadion“ heißen

Die Zuschauer des alten Auestadions sollen freien W-Lan-Zugang bekommen.

So wie aus Raider Anfang der 90er Jahre Twix wurde, so soll das RWE-Auestadion einen neuen Namen bekommen: Künftig soll es Innogy-Auestadion heißt. Innogy ist die Tochter des Essener Energiekonzern, die unter anderem Strom aus erneuerbaren Energien erzeugt, Verteilnetze betreibt und in Wesel an der Reeser Landstraße ihr Regionalzentrum Niederrhein betreibt. Aktuell befinden sich Innogy-Vertreter mit der Stadt in Gesprächen. Dabei geht es auch darum, den auslaufenden Sponsorenvertrag um fünf Jahre zu verlängern. Als Sponsor möchte Innogy auch dafür sorgen, dass das Stadion einen Breitband-Anschluss erhält, so dass bis zu 3000 Zuschauer bei Großveranstaltungen gleichzeitig freies W-Lan haben. Einer, der sich darüber besonders freut, ist SPD-Fraktionschef Ludger Hovest. „Schnelles W-Lan habe ich schon vor Jahren gefordert. Gut, dass es nun wohl endlich kommt.“

Noch allerdings ist nichts unterschrieben. Unter anderem der Weseler Rat muss noch grünes Licht geben.

(kwn)
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