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Wesel: Ärger um Holunder in Buchenhecke am Yachthafen

Bürgermonitor in Wesel : Ärger um Holunder in Buchenhecke

Arnold Tennagels ärgert sich über Holunder und Ahorn in der viele hundert Meter langen Buchenhecke im Bereich zwischen Yachthafen und Minigolfplatz. Und er ärgert sich über die Untätigkeit des Betriebes ASG, den er bereits mehrfach informiert hat. Der reagiert auf die Kritik.

Seit Jahren schon ärgert sich Arnold Tennagels regelmäßig über die viele hundert Meter lange Buchenhecke im Bereich zwischen Yachthafen und dem Minigolfplatz, die die Fahrbahn vom kombinierten Rad- und Fußweg trennt. Wobei er sich genau genommen nicht an der Hecke stört, sondern am Holunder und dem Ahorn, die dort ebenfalls wachsen. „Der gehört da einfach nicht rein. Den hätte der städtische Betrieb ASG längst entfernen müssen. Ich habe dort schon mehrfach vorgesprochen. Aber nichts passiert“, beklagt er.

Unsere Redaktion hat nachgehört beim ASG und Jürgen Rautenberg, dem zuständigen Sachbearbeiter für das Grünflächeninformationssystem, den Fall geschildert. Rautenberg gesteht: „Das stimmt. Holunder gehört da nicht hin. Denn es ist tatsächlich so, dass er viel schneller wächst als die Buchenhecke.“ Deshalb werde man in den nächsten Monaten immer wieder einen Blick auf die Hecke haben und schauen, dass der Holunder nicht überhand nimmt. Und im Herbst soll er komplett entfernt sowie anschließend die so entstandenen Lücken mit neuen Pflanzen ergänzt werden.

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Doch wie ist der Holunder dorthin gekommen? Jürgen Rautenberg geht davon aus, dass dies auf ganz natürliche Weise passiert ist. „Vögel, die Holunderbeeren gefressen haben, könnten dort ihren Kot hinterlassen haben. Die darin enthaltenen Holundersamen können sich bei optimalen Bedingung prima entfalten und kräftig wachsen.“ Probleme mit Holunder, der die Buchenhecke unterdrückt, habe man überall in Wesel. Die Büsche müssten radikal ausgebaggert werden, sagt Rautenberg.

Dass der ASG die viele Dutzend Holunderbüsche auf dem gut 500 Meter langen Stück bislang nicht entfernt hat, hat womöglich damit zu tun, dass es bislang andere Prioritäten gegeben und man ansonsten mehr als gut zu tun hat. „Wir sind aber auch auf solche Hinweise angewiesen und dafür auch dankbar“, betont Rautenberg.

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