Wesel: Vorfreude beim Eselrock-Team

Wesel : Vorfreude beim Eselrock-Team

Viel Teamarbeit ist gefragt, wenn in etwas mehr als einem Monat das Festival im Heubergpark wieder stattfindet - wie immer "umsonst und draußen". Die Crew stellte jetzt das Programm und das Sicherheitskonzept vor.

Auch in diesem Jahr beteiligt Wesel sich wieder an der Festivalsaison: Am 8. und 9. Juni lockt zum elften Mal das "Eselrock" Besucher von nah und fern in die Hansestadt. Eine solche Großveranstaltung organisiert sich natürlich nicht von alleine. Deshalb traf sich nun wieder die Crew mit dem Organisationsteam in der vom Sponsor Niederrheinische Sparkasse RheinLippe zur Verfügung gestellten Cafeteria und stellte auch das Sicherheitskonzept vor.

Im vorigen Jahr besuchten etwa 20.000 Musikfans die Veranstaltung, die ihr zehnjähriges Bestehen feierte. Auch dieses Mal hoffen alle auf gutes Wetter und positive Resonanz. Headliner am Samstag sind The Tips aus Düsseldorf und Le Fly aus Hamburg. The Tips sind drei junge Herren, die Reggae mit Elementen aus Soul, Punk oder Rock mischen. Le Fly macht zu neunt Hip-Hop und Rap. Insgesamt 20 Bands werden auf den zwei Bühnen im Heubergpark auftreten, darunter auch Tonbandgerät oder das Comedy-Duo Das Lumpenpack sowie als der wohl größte Name die Band Selig.

Neben der Präsentation des Programms wurde beim Crew-Treffen auch das Sicherheitskonzept für das Eselrock vorgestellt, denn auch an den Veranstaltern sind die Geschehnisse der vergangenen Monate und Jahre nicht spurlos vorbeigegangen. Das Konzept sieht zwei Haupteingänge vor, und zwar am Hügel im Heubergpark und am Kaiserring. Diese dienen auch als Notausgänge - ein dritter Ausgang wird im Notfall ebenfalls geöffnet.

Im Backstage-Bereich wird es Barrieren geben. Die Umzäunung sorgt für zusätzlichen Schutz. Außerdem wird eine Spur des Kaiserrings gesperrt. Die Helfer vor Ort stehen in ständigem Funkkontakt zueinander, es sind sogar Sicherheitsfachkräfte im Organisationsteam.

Laura Hebing-Bovenkerk, die Mitglied im zwölfköpfigen Organisationsteam ist, sagt: "Ich glaube, wir sind für alle Fälle gewappnet. Das Konzept ist mit der Stadt und dem Ordnungsamt abgesprochen." Sie betont: "Die Hilfsbereitschaft, der freundliche Umgang miteinander und der Zusammenhalt zeichnen die Eselrock-Crew aus. Man kann sich aufeinander verlassen und es ist einfach ein tolles Gefühl, so ein Ereignis zu begleiten."

Die Crew ist ein wichtiger Bestandteil des mittlerweile sehr gut etablierten und bekannten Festivals, das traditionell "umsonst und draußen" stattfindet. Von den etwa 100 ehrenamtlichen Helfern, die diesmal mit anpacken, war etwa die Hälfte schon im vergangenen Jahr dabei. Sie werden in fünf Bereiche eingeteilt und sind unter anderem für den Auf- und Abbau zuständig.

Laut Laura Hebing-Bovenkerk geht es aber auch darum, "Präsenz zu zeigen" und als Ansprechpartner zur Verfügung zu stehen - immer gekennzeichnet durch die knallroten T-Shirts. Sie betont: "Wir sind sehr dankbar für die vielen Helfer und hoffen auf tolle Tage."

(MH)