Viel Applaus für 50. Auftritt des Chors N-Joy in Ringenberg

Konzert in Ringenberg : Viel Applaus für 50. Auftritt des Chors N-Joy

Das „Chörchen“ überzeugte mit Text- und Notensicherheit das Publikum in der Kirche.

Der Frauenchor „N-Joy – Das Chörchen“ hat seinen 50. Auftritt mit einem begeisternden Konzert in der evangelischen Kirche in Ringenberg gefeiert. Der 2012 gegründete Chor unter Leiterin Claudia Tebrügge bot einen Einblick in sein Können mit einer Auswahl der schönsten Stücke des Repertoires.

Die text- und notensicheren Sängerinnen absolvierten das Programm komplett auswendig. Unterstützt wurden sie vom „Mann am Klavier“ Rudolf Hülsken. So erklangen Klassiker wie „Blackbird“ von den Beatles oder „Bei mir bist du schön“ von den Andrew Sisters (am Ende mit Kazoos gespielt) neben ruhigen Stücken wie „Perfect“ von Ed Sheeran und „One“ von U2-Frontmann Bono. Mitreißende Rhythmen gab es bei zwei lateinamerikanischen Stücken, eines davon solo gespielt vom Pianisten.

Ein ganz besonderer Leckerbissen an diesem Abend war „Smooth Operator“ von Sade, ein Riesenhit aus den 80er Jahren. Ganz ruhig und zurückhaltend – eben „smooth“ – folgten die Sängerinnen innig dem Text über eine von ihrem Freund enttäuschte Frau, die aber immer noch mit Bewunderung den „Smooth Operator“ in ihm sieht.

Als weitere Abwechslung brachten zwei junge Nachwuchstalente ebenfalls große Hits zu Gehör: Rahel Wolff begeisterte mit ihrer Interpretation des Songs „Diamonds In The Sky“ von Rihanna, begleitet nur vom Klavier. Und Anna Tenbruck griff zur Gitarre und verzauberte die gebannt lauschenden Zuhörer mit „Be Strong“. Auch gab es mit „All I Have To Do Is Dream“ von 1958 ein reines A-cappella-Stück, vorgetragen von drei Chorsängerinnen. Dann war es Zeit für die „Chefin“ höchstselbst: Im Duett mit Chorkollegin Silke Schepp erklang der Song „Soulmate“ von Natasha Bedingfield aus dem Jahre 2007. Mit der ruhigen Ballade „Fields Of Gold“ von Sting war der „offizielle“ Teil des Programms beendet. Die beiden Zugaben waren ebenfalls echte Welthits: „Thank You For The Music“ von Abba und das durch den Kinofilm „Shrek“ berühmt gewordene „Hallelujah“ aus der Feder von Leonard Cohen.

Die mitgerissenen Zuhörer in der voll besetzten Kirche klatschten langanhaltend Beifall für das überaus gelungene Programm.

(WI)
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