Obduktionsergebnis liegt vor Identität der Leiche in Brünen steht mittlerweile fest

Update | Brünen · Am vergangenen Samstag wurde auf einem Feldrand an der Straße Am Wispelt in Brünen eine stark verweste Leiche gefunden. Nun liegt das Obduktionsergebnis vor.

 Ein Brüner Landwirt hatte am Samstag gegen 16.30 Uhr die Leiche entdeckt. Sie lag im Gebüsch (Mitte) auf der Grenze zwischen seinen beiden Feldern an der Straße Am Wispelt.

Ein Brüner Landwirt hatte am Samstag gegen 16.30 Uhr die Leiche entdeckt. Sie lag im Gebüsch (Mitte) auf der Grenze zwischen seinen beiden Feldern an der Straße Am Wispelt.

Foto: Klaus Nikolei

Nach dem Fund einer stark verwesten Leiche am Rande eines Feldes in Brünen, hielt sich seit dem Wochenende das Gerücht hartnäckig, dass es sich bei der Toten um die seit dem Sommer 2023 vermisste Birgit B. handeln dürfte. Nun hat die Polizei am Donnerstagvormittag offiziell bekannt gegeben, dass es sich bei dem Leichnam tatsächlich um die Frau handelt, die seit dem Morgen des 28. Juli als vermisst galt.

Die Polizei hatte den Fall Anfang August 2023 öffentlich gemacht. Und zwar in der Hoffnung, dass mögliche Zeugen Hinweise zum Aufenthaltsort der damals 69-Jährigen geben könnten. Die Frau soll sich damals in einer psychischen Ausnahmesituation befunden haben, hieß es. Zuvor hatte die Polizei, unterstützt von einem Hubschrauber und Flächen- beziehungsweise Personenspürhunden, nach der Vermissten gesucht. Allerdings ohne Erfolg.

Die Leiche, die ein Landwirt am Samstagnachmittag in einem Gebüsch zwischen zwei Feldern an der Straße Am Wispelt entdeckt hatte, war in den vergangenen Tagen von der Rechtsmedizin in Duisburg untersucht worden. Als das Ergebnis der Obduktion feststand, sprach die Polizei zunächst mit den Angehörigen. Erst dann wurde die Presse informiert.

„Nun steht zweifelsfrei fest, dass es sich bei der Toten um die vermisste Birgit B. handelt. Hinweise auf ein Fremdverschulden haben sich nicht ergeben“, erklärte Christiane Dötsch, Sprecherin der Kreispolizeibehörde, im Gespräch mit unserer Redaktion. Am Tag zuvor hatte sie noch vehement Behauptungen in den sogenannten sozialen Medien widersprochen, dass es sich bei der verwesten Leiche um Birgit B. handeln würde. Denn zu diesem Zeitpunkt lag das Ergebnis der Rechtsmedizin auch noch nicht vor.

Um deutlich zu machen, dass es sich bei der Mitteilung in den sozialen Medien um eine Falschmeldung handelt, hatte die Polizei am späten Montagabend bei X (früher Twitter) und Instagram folgenden Text gepostet: „Am Samstag wurde auf einem Feld in Brünen ein Leichnam gefunden. Eine Obduktion steht noch aus. Bis zum Vorliegen belastbarer Untersuchungsergebnisse bitten wir darum, sich nicht an Spekulationen oder irreführenden Informationen zu beteiligen“.

Birgit B. wohnte übrigens nur wenige Hundert Meter von der Fundstelle entfernt. Nach Angaben der Polizeisprecherin könne die Familie den nun freigegebenen Leichnam der Verstorbenen schon in den nächsten Tagen beisetzen lassen.

(RP)
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