Vereine setzen in Brünen die Fenster-Tradition fort

Hamminkeln : Brünens Adventskalender geöffnet

Auf dem Brüner Bauernmarkt startete die 19. Brüner und Marienthaler „Adventskalender“-Aktion.

Vor der Brüner Kirche versammelten sich die Kinder der beiden Kindergärten und der Grundschule. Begleitet von Betreuern der Evangelischen Kirchengemeinde, die das erste Adventsfenster mit dem Gewerbeverein organisiert hatten, gingen Eltern und Lehrer dann die Schritte zum Adventsfenster-Schaukasten. Dort standen auch zwei Kerzenleuchter zum Anzünden bereit.

„Der Adventskalender wurde im Jahr 2000 ins Leben gerufen, als sich Familien und Gruppen erstmals dafür einen Tag aussuchten, an dem sie ein Fenster schmücken konnten. Dazu gibt es immer eine kleine Andacht, Gesang und Glühwein mit Plätzchen“, erzählte Gerda Heitkamp. „Als es anfing, wurden alle 23 Tage besetzt, da waren es noch viele Privatpersonen. Heute sind es nur noch die Vereine, aber es kommen noch immer viele Leute.“ Entsprechend versammelten sich die Menschen an dem Adventsfenster, sangen alle gemeinsam Lieder wie „Stern über Bethlehem“ oder „Das Licht einer Kerze“.

Presbyterin Silvia Fierek las die spannende Geschichte vom kleinen Stern vor, der aus dem Himmel auf einen Tannenbaum am Weihnachtsmarkt fällt und dort für die Kinder im hellsten Schein erstrahlt: „Ein Wunder, Weihnachten ist in unsere Stadt gekommen.“ Diese Lesung sorgte für vorweihnachtliches Kinder-Gefühl. Als Nikolaus verteilte Rolf Brögeler an die Kinder Tüten mit Spenden der anwesenden vier Marktbeschicker. Und am Infostand seines Vereins Bürger für Brünen nutzten die Eltern die Gelegenheit zum Austausch, Glühweintrinken und dem Erwerb der Karten, die der neue Leiter des Jugendhauses Bruno für drei Euro verkaufte.

Dort konnte man die Adresse einer Wohnung angeben, in die Hochstrat und Co. dann am 8. Dezember Weckmänner bringen.

(aflo)