Wesel: Unwetter über NRW trifft auch Wesel

Wesel : Unwetter über NRW trifft auch Wesel

Wie überall im Rheinland, hat es in der Nacht von Montag auf Dienstag in Wesel und Umgebung heftig gewittert und geregnet.

Zwar steht in einigen Straßen noch das Wasser, vereinzelt sind auch einige wenige Bäume umgeknickt. Doch insgesamt handelte es sich nach Auskunft der Kreisleitstelle um ein normales Sommergewitter. Allerdings sind Helfer des Technischen Hilfswerks und der Feuerwehren aus dem gesamten Kreisgebiet von den Städten Neuss und Duisburg und dem Kreis Mettmann angefordert worden.

Wie Ludger Janßen, Lagedienstführer der in Wesel ansässigen Kreisleitstelle gerade auf Anfrage mitteilten, sind Kräfte des THW aus Wesel und aus Moers zu Pump- und Sägeeinsätzen nach Neuss abgestellt worden. Fünf Feuerwehrleute aus Wesel, Dinslaken und Moers sind auf dem Weg nach Mettmann, um dort in der mobilen Führungsstelle tätig zu werden und Hilfeeinsätze zu koordinieren.

Und 50 Feuerwehrleute aus dem gesamten Kreisgebiet werden in Kürze in Duisburg eintreffen, wo sie in den nächsten zwölf Stunden im Duisburger Stadtgebiet oder in angrenzenden Städten Keller auspumpen beziehungsweise umgestürzte Bäume zersägen. Janßen hofft, dass es heute nicht zu weiteren Unwettern kommt.

Der Bahnverkehr kam teilweise zum Erliegen

Pendler vom Niederrhein stehen vor schweren Entscheidungen: Soll ich oder soll ich nicht zur Arbeit fahren? RP-Leser Michael Stein aus Wesel meldete am Morgen, er säße mit einem Kollegen auf dem Weg nach Düsseldorf in einer 35 Kilometer langen Blechschlange fest. "Und wir mittendrin", sagte Stein.

RP-Leserin Anja Elsing war schon auf dem Weg von Wesel-Bislich nach Essen, als sie der Anruf einer Kollegin erreichte. Deren Rat, heute lieber nicht zur Arbeit zu kommen, hat sie umgehend befolgt. Neben dem 35-Kilometer-Stau auf der A 3 hätte sie die Vollsperrung der A 42 ausgebremst.

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(lsa)
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