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Wesel: Umgehung: Ministerium macht den Weg frei

Wesel : Umgehung: Ministerium macht den Weg frei

Nächste Woche wird die Fahrbahnmarkierung aufgetragen. Danach kann der Verkehr um Büderich herum rollen.

Noch sind die Arbeiten an der Büdericher B 58-Umgehung nicht ganz fertig. "Wir liegen mit dem Bau der Schutzplanken in den letzten Zügen", sagte Frank Meier vom Landesbetrieb Straßen NRW gestern. Am 11. Februar folgt die offizielle Abnahme. Am 12. Februar wird dann die vorläufige Fahrbahnmarkierung aufgetragen. Wenn alles gut läuft, könnte der Verkehr nach Aussage von Frank Meier ab Mitte Februar über die Umgehung rollen. Auch das Verkehrsministerium gibt sein "Go". "Wenn nichts dazwischen kommt", sagt Meier und verweist auf die "große Unbekannte Wetter". Es soll auch eine offizielle Eröffnung in Form eines festlichen Aktes folgen, und die ist erst für die erste März-Hälfte geplant.

Zuletzt hatten sich die Beteiligten verschlossen gezeigt, ob die Strecke, obwohl vielleicht schon einen Monat eher nutzbar, geschlossen bleiben würde, weil ein möglicher Termin für den Eröffnungsakt mit Politprominenz erst im März angedacht ist. Doch die gestrige Antwort des Verkehrsministerium Nordrhein-Westfalen, das für die Freigabe zuständig ist, macht den Weg frei. "Sobald sinnvollerweise der Verkehr rollen kann, spricht vom Verkehrsministerium aus nichts gegen eine Freigabe", sagte Bernhard Meier, Sprecher des Düsseldorfer Verkehrsministeriums. Das gelte, betonte er, unabhängig von einem eventuellen offiziellen Termin. Man lasse ja keine Strecke dicht, die befahrbar sei.

Es sieht also jetzt alles danach aus, dass die Büdericher Umgehung Mitte Februar freigegeben werden kann. Bis dahin gilt es, noch circa 200 Meter Schutzplanken zu rammen. Weitere 700 Meter Schutzplanken im Bereich der Kreuzung mit der Xantener Straße werden auf Fundamente geschraubt, die momentan noch betoniert werden. Das dauert noch rund vier Wochen — hat aber keine Auswirkungen auf eine Freigabe. "Diese Fundamente liegen in einem Streckenabschnitt, der mehrspurig ist", sagt Frank Meier von Straßen NRW.

Theoretisch, so Meier, sei es möglich, den Verkehr auf den Innenspuren laufenzulassen, während außen noch an den fehlenden Elementen gearbeitet wird. Die endgültige Fahrbahnmarkierung wird so oder so erst im Frühjahr erfolgen, denn dazu braucht es gute Witterungsvoraussetzungen. Die Markierungsoberfläche wird so beschaffen sein, dass Autofahrer sie beim Überfahren spüren.

Straßen NRW will nun zügig den genauen Öffnungstermin bekanntgeben. Eigentlich sollte die neue Straße schon seit Herbst offen sein.

(RP)