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Hamminkeln: Trotz Bau-Pausen: Karneval soll in Mehrhoog bleiben

Hamminkeln : Trotz Bau-Pausen: Karneval soll in Mehrhoog bleiben

Die verspätete Fertigstellung der Mehrhooger Begegnungsstätte (RP berichtete) soll nicht zulasten der Karnevalistinnen gehen. Schon im letzten Jahr war der Karneval der kfd mangels Räumlichkeiten ausgefallen, weil das Dorf nach der Schließung der Gaststätte Pollmann über keinen Saal mehr verfügt. Zugesichert war zunächst von der Stadt, dass die neu gebaute Begegnungsstätte ab Dezember 2017 zur Verfügung steht. Wegen der durch den Bauboom ausgelasteten Handwerker kann der Termin nicht gehalten werden. Als neuer Fertigstellungstermin wird jetzt der 24. Januar 2018 gehandelt. Aber auch der ist abhängig von Wetter und Arbeitssituation. Deshalb haben nun nach Angaben von Bürgermeister Bernd Romanski Stadt und kfd vereinbart, einen alternativen Saal in Mehrhoog zu reservieren. Welcher Raum genau es sein wird, ist noch nicht klar. Zumindest, so Romanski, gebe es jetzt für die Karnevalistinnen Planungssicherheit - die Frauen können Proben und Vorbereitungen durchführen.

Annette Flaswinkel, Leiterin der kfd-Karnevalsgruppe, sagte gestern: "Es handelt sich noch nicht um eine sichere Lösung, doch die Vorschläge des Bürgermeisters sind sehr gut. Das heißt: So oder so wird es im Ort wieder den Karneval der kfd-Frauen geben." Die Zusage für eine Standortalternative passt zeitlich hervorragend. Denn in dieser Woche ist Sessionsstart, und das Programm wird aufgestellt. Die mehr als 40-jährige Tradition, die 2016 abrupt unterbrochen werden musste, kann fortgesetzt werden.

"Uns fragen viele, wie und ob es weitergeht. Jetzt haben wir die Antwort", freute sich Flaswinkel. Wieder geplant seien drei Veranstaltungen, zwei nur für Frauen, eine mit Männern. Jeweils 140 bis 150 Gäste lassen sich jeweils unterhalten - kfd-Karneval ist eine Institution in Mehrhoog und bleibt es 2018.

(thh)