Schneller Einsatz im Krisengebiet ist nicht möglich Wie sich neue Helfer beim THW engagieren können

Wesel · Dieser Tage ist das Technische Hilfswerk durch die Arbeit in den Hochwassergebieten öffentlich präsenter denn je. Alfred Ziffels von der Regionalstelle Wesel erklärt, welche Voraussetzungen Helfer mitbringen müssen – und was man sonst beachten muss.

 Kräfte des Technischen Hilfswerks nach dem Hochwasser im Einsatz in der Eifel.

Kräfte des Technischen Hilfswerks nach dem Hochwasser im Einsatz in der Eifel.

Foto: THW Wesel

Alfred Ziffels hatte zuletzt wenig Schlaf. Wegen des Jahrhunderthochwassers in der Eifel verbrachte er in den vergangenen zehn Tagen viel Zeit in der Weseler Kommandozentrale des Technischen Hilfswerks (THW). Der 63-Jährige ist stellvertretender Leiter der Regionalstelle und damit betraut, die Einsätze der THW-Teams vom Niederrhein zu koordinieren. Das bedeutete in den ersten Tagen der Flut 24-stündige Bereitschaftsdienste und endlose Telefonate, um Kontakt zu den Hilfstrupps in den betroffenen Gemeinden zu halten. „In den ersten drei Nächten habe ich mich vielleicht mal eine Stunde zur Ruhe gelegt – mehr war nicht drin“, sagt Ziffels. Kommunikation kommt in einer Krise, die sich über ein großes Gebiet und viele Orte verteilt, besondere Bedeutung zu.