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Streit um Bahnübergänge: Stadt Hamminkeln und Deutsche Bahn nähern sich an

Debatte in Hamminkeln : Streit um Übergänge: Stadt und Bahn nähern sich an

Im Planungsausschuss Hamminkeln wurde jetzt über die Sicherung von Bahnübergängen diskutiert. Im Bereich zwischen Hamminkeln und Wesel gibt es noch immer Streit über die Kostenübernahme. Bürgermeister Bernd Romanski sprach von „Annäherung“ zwischen Bahn und Stadt.

Neues zum Thema Bahn wurde jetzt im Planungsausschuss Hamminkeln vermeldet. Bekanntlich wird die Erneuerung der Isselbrücke im Zuge der Elektrifizierung vom Mai 2019 auf Juni 2021 verschoben. Aus heutiger Sicht zumindest. Die Elektrifizierungsmaßnahme hat auch Auswirkungen auf den Streckenabschnitt auf Hamminkelner und Weseler Gebiet, das Planfeststellungsverfahren hat gerade begonnen. Das umfasst aber nicht den Stellwerksbau im Bereich Hamminkeln, wie Helmut Wisniewski (USD) in Erfahrung brachte, und auch nicht die Sicherung der Bahnübergänge. Hier ist im Bereich zwischen Hamminkeln und Wesel der Streit um die Kostenübernahme nicht beendet. Bürgermeister Bernd Romanski sprach dürr von „Annäherung“ zwischen Bahn und Stadt. Es geht um drei Übergänge im Streckenabschnitt, für den künftig Tempo 100 gilt.

Johannes Bauhaus (CDU) wollte wissen, ob auch gesicherte Übergänge zwischen Hamminkeln und Dingden möglich sind. Hier fährt die Bahn 80, beschrankte Übergänge sind da nicht vorgeschrieben. Wohl gebe es Fördermöglichkeiten, so Bauhaus. Das stimmt auch, mehr Sicherheit schaffen sei grundsätzlich „Fördertatbestand“, so Stadtplaner Manfred Boshuven. Doch die Stadt geht das Thema mit spitzen Fingern an. Es geht bei der Sicherheit um mehrere 100.000 Euro Investition, die die Bahn nicht gewillt ist zu zahlen. Zur sehr sinnvollen, aber nicht billigen Maßnahme soll jetzt mit dem Eisenbahnbundesamt gesprochen werden.

Die Frage, ob das Brüner Neubaugebiet „Paradies“ heißen wird, wurde verschoben.