Wesel: Erstes Schützenfest im Pflegeheim Martinistift ein Erfolg

Pflegeheim Martinistift in Wesel : Schützenfest im Martinistift ein Volltreffer

Nach etlichen Versuchen gelang Wolfgang Baehr der finale Treffer. Spontan wählte er seine Ehefrau Margot zu seiner Schützenkönigin. Die beiden hatten erst vor zwei Jahren im Martinistift den Bund der Ehe geschlossen.

Die Premiere ist gelungen: Zum ersten Schützenfest, das die Mitarbeiter des Martinistiftes organisiert haben, kamen kürzlich bei schönen Wetter zahlreiche Gäste auf den liebevoll dekorierten Platz vor dem Martini-Pfarrheim in der Innenstadt.

Zu Beginn hielt Veronika Stracke, ehrenamtliche Mitarbeiterin und Pastoralreferentin in Ruhestand, einen Wortgottesdienst in der Turmkapelle der Martinikirche mit dem Thema „Wir sind alle wie Blumen in Gottes Garten“. Er war so gut besucht, dass 60 Liedzettel nicht ausreichten.

Anschließend trafen Rieke Hochstrat und Eugen Schon, Mitarbeiter der Weseler Greifvogelstation, mit dem Uhu Paula, der Schleiereule Oskar, einem Baumfalken und einem Turmfalken ein. Die Heimbewohner hatten die Möglichkeit, die Vögel hautnah zu erleben.

Nach einem unterhaltsamen Schützen-Bingo, sorgten die Musiker des Tampourkorps aus Flüren für richtige Schützenfeststimmung, bevor Andrea Hochstrat, die Leiterin des Sozialen Dienstes, und ihre Kollegen die Bewohner motivieren konnten, sich im Vogelschießen zu messen. Schnell hatten sich nicht nur Männer, sondern auch einige mutige Frauen gefunden. Mit einer Armbrust zielten sie auf den hölzernen, immer wieder zusammensetzbaren Vogel.

Den Kopf traf Margot Baehr. Beide Flügel fielen gleichzeitig durch einen Schuss von Guido Amerkamp herunter. Den Reichsapfel traf Antonia Hochstrat. Und das Zepter wurde von Ruth Böken getroffen.

Die drei Bewohner Franz Paprotny, Guido Amerkamp und Wolfgang Baehr gingen dann ins Rennen auf den Königsschuss. Nach etlichen Versuchen gelang Wolfgang Baehr der finale Treffer. Spontan wählte er seine Ehefrau Margot zu seiner Schützenkönigin. Die beiden hatten erst vor zwei Jahren im Martinistift den Bund der Ehe geschlossen.

Es folgte, wie es bei Schützenfesten Tradition ist, die die Inthronisierung durch den Tambourkorps Flüren. Außerdem wurden Orden verteilt.

(kwn)
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