Malerinnen in Schermbeck lernen bei Lüpertz-Schülerin

Schermbecker Künstlerinnen : Malerinnen lernen bei Lüpertz-Schülerin

Bis zum 16. Dezember sind bei der Volksbank an der Mittelstraße außergewöhnliche Werke zu sehen.

(hs) Dass die Malerei problemlos Grenzen überschreiten kann, beweisen derzeit sieben Frauen, die beiderseits der rheinisch-westfälischen Landesgrenze wohnen. In der Schermbecker Volksbank an der Mittelstraße zeigen Rita Wenzel, Anne Glaser, Ulla Pier, Birgit Witting, Ulrike Schories, Gerda Heidermann und Petra Eißing als Gruppe „Malen mit Muße“ einen Teil ihrer Werke.

Die Malkurse bei Dozentin Regina Schumachers hat die Frauen zusammengeführt. In der Familienbildungsstätte Dorsten haben sie zu unterschiedlichen Zeiten gelernt, als Anfänger oder als Fortgeschrittene mit dem Malpinsel Kreativität zu beweisen. Aus dem Kreis dieser Schülerinnen hat sich in den vergangenen beiden Jahren eine Gruppe zusammengefunden, die sich mehrmals jährlich mit Regina Schumachers trifft, um einen Teil der Freizeit miteinander beim Malen zu verbringen. Sie alle sind froh, in der überregional bekannten Künstlerin eine fachlich versierte Mentorin gefunden zu haben. Die Markus-Lüpertz-Schülerin lebt seit 2010 in Deuten, wo sie in einem eigenen Atelier künstlerisch arbeitet. In Schermbeck wurde das Gründungsmitglied der internationalen Künstlergruppe „Breitengrad“ im Jahre 2013 bekannt, als ihr drei Meter mal zwei Meter großes Acrylbild zur Osterzeit über dem Altar der Ludgeruskirche hing.

„Das sind großartige Werke“, würdigte Volksbank-Marketingchef Wolfgang Lensing die Bilder im Rahmen der Ausstellungseröffnung, bevor Regina Schumachers ein kleines Buch mit dem Titel „Wo ist Blaufloh?“ vorstellte, dessen farbige Seiten aus jenen Bildern zusammengestellt wurden, die jetzt bis zum 16. Dezember in den beiden Parterre-Räumen der Volksbank an der Mittelstraße bleiben und dort auch während des Festes „Schöne alte Weihnachtszeit“ am Samstag, 14. Dezember, besichtigt werden können.

„Ihr seid Klasse und es macht sehr viel Spaß, mit euch zu arbeiten“, fasste Regina Schumachers im Rückblick die Arbeit mit den Künstlerinnen zusammen, die als Gruppe „Malen mit Muße“ auch weiterhin als fröhliche Malgemeinschaft zusammenbleiben möchten.

(hs)