1. NRW
  2. Städte
  3. Wesel
  4. Stadtgespräch

Goldhochzeit: In einem Autoscooter der Kilianer hat es gefunkt

Goldhochzeit : In einem Autoscooter der Kilianer hat es gefunkt

Mit den Nachbarn und Bekannten beginnen Monika und Reinhold Hülsmann heute die Feier ihrer goldenen Hochzeit, die am Wochenende im Kreise der Familie fortgesetzt wird. Eine gemeinsame Fahrt mit dem Autoscooter beim Kiliansfest des Jahres 1966 war der Moment, in dem aus Arbeitskollegen ein Liebespaar wurde, das zwei Jahre später, am 3. Mai 1968, von Emil Hülsmann, einem Onkel des Bräutigams, standesamtlich im alten Schermbecker Rathaus getraut wurde.

Mit den Nachbarn und Bekannten beginnen Monika und Reinhold Hülsmann heute die Feier ihrer goldenen Hochzeit, die am Wochenende im Kreise der Familie fortgesetzt wird. Eine gemeinsame Fahrt mit dem Autoscooter beim Kiliansfest des Jahres 1966 war der Moment, in dem aus Arbeitskollegen ein Liebespaar wurde, das zwei Jahre später, am 3. Mai 1968, von Emil Hülsmann, einem Onkel des Bräutigams, standesamtlich im alten Schermbecker Rathaus getraut wurde.

Im ersten Jahr lebten die Jubilare noch in ihren Elternhäusern. Erst als Reinhold Hülsmann 1969 seine erste Meisterprüfung als Gas- und Wasserinstallateur bestanden hatte, zog das Paar ins heutige Heimatmuseum in der Steintorstraße. Während die Jubilarin später zunächst in der Imbissstube Flammer und danach im Marienheim arbeitete, blieb ihr Mann, der 1980 seine Prüfung als Heizungsmeister bestand, bis zum Eintritt in den Ruhestand bei der Firma Beck.

Vier Jahre nach der Hochzeit regierte Monika Hülsmann an der Seite von Heinz-Jürgen Anschütz die Brichter Schützen. Für die Mitbesetzung eines Schützenthrones blieb ihrem Mann keine Zeit, weil er als Mitglied und späterer Bataillöner des Tambourkorps Bricht bei den Schützenfesten für Marschmusik sorgen musste. Seine zackigen Paradeschritte haben ihn in der Erinnerung der Zuschauer zum "fliegenden Bataillöner" werden lassen.

Umso trauriger war Reinhold Hülsmann, als sich sein geliebtes Tambourkorps vor wenigen Jahren auflöste. Zur gemeinsamen Freizeitgestaltung gehörte die Jagd auf alle Neune in einem Kegelclub bei Mölder in Gahlen. Einen Teil der Freizeit hat das Jubelpaar gerne in die Betreuung der Enkelinnen Lenja und Sophie investiert.

(hs)