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Après-Ski-Party 2020 der Kiliangilde Schermbeck am Mühlenteich

Kiliangilde Schermbeck : Après-Ski-Party mit Andreas-Gabalier-Double

Auf dem Rathausplatz hat die Kiliangilde Schermbeck zum vierten Mal eine Après-Ski-Party veranstaltet. Höhepunkt war der Auftritt von Dennis Heyen, der am späten Abend als Double von Andreas Gabalier die Bühne stürmte.

Auf den künstlichen Schnee aus der Dorstener Einsporthalle hatten die Kilianer in diesem Jahr verzichtet. Der wäre wegen der ungewohnt hohen Februar-Temperaturen bestimmt auch viel zu schnell auf dem Rathausplatz weggeschmolzen, wo die Kiliangilde Schermbeck zum vierten Mal eine Après-Ski-Party veranstaltete. Für Ralf Daunheimer war es die erste Veranstaltung, zu der er als neuer Kilian-Präsident die Gäste begrüßen konnte.

Im ersten Teil der Party bereiteten die Schützen ihrem Ehren-Präsidenten Rainer Gardemann eine ganz besondere Freude. Im Vorfeld waren Einzelpersonen oder ganze Gruppen um ein Statement zur sechsjährigen Präsidentschaft Rainer Gardemanns befragt worden. Die Äußerungen wurden im Rahmen einer 20-minütigen Video- und Foto-Sequenz vorgestellt. Der Bürgermeister und Präsidenten befreundeter Schützenvereine verbanden ihren Dank und die besten Wünsche für die Zukunft ebenso wie die Reitermädel, das Tambourkorps Schermbeck, der Männergesangverein „Eintracht“ und die Stadtkapelle Ahaus, die seit vielen Jahren beim Schützenfest auftritt.

Für die Partystimmung sorgte am Samstagabend DJ Kurten. Er heizte mit Party-Beats den Besuchern kräftig ein, zur Freude der Schermbecker Majestäten Dominik Woeste und Lenja Niesen, die das Bad in der Menge der Untertanen ebenso genossen wie das Altschermbecker Königspaar. Zur Party kamen auch Abordnungen der Schützenvereine Bricht und Damm.

Die ohnedies gute Stimmung wurde noch getoppt, als um 23 Uhr Dennis Heyen als Double von Andreas Gabalier die Bühne förmlich stürmte und es innerhalb weniger Minuten mit anfeuernden Rufen verstand, vor allem die jüngeren Party-Besucher um die Bühne zu scharen. Auf sein „Hulapalu“ aus dem Jahre 2015 brauchten die Zuhörer nicht lange zu warten. Der steirische Dialekt und die Intonation der Songs vermittelten zusammen mit den entsprechenden Outfits und Accessoires die Illusion, dem österreichischen Kultstar Andreas Gabalier persönlich zuzuhören.

Songs wie das Versprechen „Amoi seg ma uns wider“ und die „Zuckerpuppen“ waren so recht nach dem Geschmack der Zuhörer, die sich auch mit sehr viel Applaus und Pfiffen der Begeisterung für das „Hallihallo“ und „Verdammt lang her“ bedankten.