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Klassentreffen: 20 Altschermbecker Volksschüler feierten ein Wiedersehen

Klassentreffen : 20 Altschermbecker Volksschüler feierten ein Wiedersehen

Anlässlich der 20-jährigen Schulentlassung trafen sich die ehemaligen Altschermbecker Volksschüler 1973 zum ersten Male zu einem gemeinsamen Erlebnisaustausch. Seither wurde das Treffen alle fünf Jahre wiederholt.

Hugo Baumeister und Erich Timmermann übernahmen die Organisation. Die weiteste Anreise hatten Irmgard Worthmann (-Baumeister) und Dini Doil (-Nappenfeld). Die meisten anderen ehemaligen Schülerinnen und Schüler blieben bis heute im Umkreis von Schermbeck wohnen. Nach dem gemeinsamen Mittagessen blieb viel Zeit, um Erinnerungen an die nun 65 Jahre zurückliegende Schulzeit wachzurufen. Die Einschulung stand unter einem schlechten Stern. Nur etwa ein halbes Jahr nach der Einschulung im Kriegsjahr 1944 war kein geordneter Schulbetrieb mehr möglich. Manchmal gab es Unterricht im Schulkeller. Einzelne Schülergruppen erhielten Unterricht bei Rexforth und Bartelt in Rüste, andere in Grewings Wohnzimmer. Erst nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs konnte mit einem geregelten Unterricht begonnen werden. Morgens um sieben mussten alle erst zum Gottesdienst in der Ludgeruskirche. Agnes Reimann (-Fröhner) musste zwei Kilometer in Klompen gehen, ebenso wie Agnes Stork (-Döing), die sich ihr an der Kettches Hee anschloss. Manche Jungen hatten schon als Messdiener den Frühdienst in der Kapelle des Krankenhauses hinter sich.

Die Erzählungen der Ehemaligen vermittelten ein anschauliches Bild vom damaligen Schulleben.

(hes)