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Stadt Hamminkeln appelliert an Bahn wegen Schranke in Lankern

Nach tödlichem Unfall in Lankern : Stadt Hamminkeln appelliert an Bahn wegen Schranke

Nach dem tragischen Unfall mit drei Todesopfern geht die Stadtverwaltung nun auf die DB Netz zu. Mit der Elektrifizierung der Strecke strebt die Stadt ohnehin die Sicherung aller Bahnübergänge an. Wie das aussehen wird ist unklar.

Die Stadtverwaltung Hamminkeln hat jetzt die Deutsche Bahn Netz in Münster mit der dringenden Aufforderung kontaktiert, sich zum Thema Beschrankung am Bahnübergang Lankernbrok zu äußern. Wie berichtet, war es dort am Freitag zu einem Unfall mit drei Toten gekommen. Bürgermeister Bernd Romanski sagte, dass Bahnvertreter im Rahmen der Begehung der Unfallkommission dabei sein würden. Die Bahn hatte zuletzt geschrieben, dass sie die Sicherheitsmaßnahmen am Übergang ausweiten wolle. Mit der Elektrifizierung der Strecke strebt die Stadt ohnehin die Sicherung aller Bahnübergänge an. Wie das aussehen wird, ist unklar. Mit der Änderung des Eisenbahnkreuzungsgesetzes ist zumindest der bisherige Kostenanteil der Stadt abgeschafft worden, so dass ein Hindernis weniger besteht. Ohnehin stehen Gespräche mit der Deutschen Bahn AG im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens zur Elektrifizierung des Bocholter an. Der für den vergangenen Freitag geplante Runde Tisch zu den Maßnahmen auf der Strecke Wesel-Bocholt im Rathaus war von der Bahn mit dem Hinweis auf die Corona-Krise abgesagt worden.