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Fußball: Zebras müssen jetzt nach unten schauen

Fußball : Zebras müssen jetzt nach unten schauen

Kreisliga A: Nach der 0:1-Niederlage gegen die DJK Lowick rücken die Abstiegsränge langsam näher. Wesel Anadolu Spor verliert abermals deutlich. Die TuS Drevenack ist am Sonntag gegen den Zweiten Olympia Bocholt nur Außenseiter.

Rocco Steinert drückte es im Anschluss an die Partie recht deutlich aus. "Wenn wir so weiterspielen, müssen wir uns auf jeden Fall in der Tabelle nach unten orientieren", sagte der Trainer von BW Wesel, das in der Fußball-Kreisliga A am Mittwochabend das vorgezogene Heimspiel gegen den bisherigen Vorletzten DJK Lowick mit 0:1 (0:0) verlor. Die Begegnung im Lippestadion war, so der Coach, "eigentlich ein typisches 0:0-Spiel". Torchancen blieben auf beiden Seiten Mangelware.

Die beste Gelegenheit der Zebras besaß Marvin Prietzel nach 52 Minuten. Der Treffer des Tages war dann symptomatisch für die eher mäßige Partie. Der Lowicker Mike Boland traf in der 70. Minute mit einem Sonntagsschuss aus 30 Metern Entfernung. "Lowick war einfach giftiger als wir. Uns fehlte die Zielstrebigkeit und der unbedingte Wille, das Spiel zu gewinnen", sagte Steinert, der mit seinem Team weiter auf dem neunten Platz steht.

Für Wesel Anadolu Spor gab es nach dem kleinen Lichtblick beim SV Biemenhorst (0:0) jetzt wieder einen Rückschlag. Das Schlusslicht verlor am Mittwochabend das Heimspiel gegen TuB Mussum mit 0:5 (0:1) und hat in neun Begegnungen nur zwei Punkte gesammelt, dafür aber bereits 57 Gegentore kassiert. Der Gastgeber kam gut in die Partie und hatte sogar Möglichkeiten, um selbst in Führung zu gehen. Die beste Gelegenheit besaß Burak Gümüs, der in der 25. Minute einen an ihm selbst verschuldeten Foulelfmeter verschoss. "Vielleicht wäre das Spiel ja anders gelaufen, wenn wir das 1:0 gemacht hätten", sagte Trainer Ismail Samhal. Stattdessen ging Mussum vier Minuten vor der Pause in Front. Und als Anadolu Spor nach dem Wechsel die Abwehr lockerte, fielen die weiteren Gegentore (55., 62., 77. 85.) zwangsläufig.

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Die TuS Drevenack ist durch den Erfolg der DJK Lowick bei BW Wesel auf den vorletzten Tabellenplatz abgerutscht. Große Hoffnungen, daran am Sonntag etwas ändern zu können, darf sich das Team von Trainer Frank Saborowski nicht machen. Denn es empfängt den Tabellenzweiten Olympia Bocholt, der zuletzt dreimal in Serie gewann und zu den Aufstiegskandidaten gehört.

"Olympia zählt auf jeden Fall zu den Spitzenteams der Liga. Gegen diese spielstarke Mannschaft sind wir nur Außenseiter", sagt Saborowski, der allerdings nun wieder deutlich mehr Alternativen zur Verfügung hat. Torhüter Philipp Gronau, Hakan Isik, Veton Gashi und Marcel Krause gehören allesamt wieder zum Aufgebot. Somit fehlen neben dem Langzeitverletzten Önder Anafarta nur noch Stefan Kühn (Leistenprobleme) sowie die gesperrten Derya Kisla und Muhammed Öztürk.

(me)