Weseler Fußball-Stadtmeisterschaft: Siege für PSV und GW Flüren

Fußball : Klare Erfolge für den PSV Wesel und GW Flüren

Zum Auftakt der Fußball-Stadtmeisterschaft in Bislich gibt es Favoritensiege. Landesligist PSV Wesel bezwingt Viktoria Wesel mit 4:0. GWF hat beim 8:1 gegen den SV Ginderich ganz leichtes Spiel.

Der Favorit auf den Titel bei der Weseler Fußball-Stadtmeisterschaft wurde dieser Rolle bei seinem ersten Auftritt gerecht. Bei den auf der Anlage des SV Bislich ausgetragenen Meisterschaften kam der Landesligist PSV Wesel in der Gruppe A gegen den B-Ligisten Viktoria Wesel zu einem 4:0 (0:0)-Erfolg. Anschließend bezwang B-Ligist GW Flüren den C-Ligisten SV Ginderich mit 8:1 (4:1). Die Titelkämpfe werden diesmal nicht im K.o.-Modus ausgetragen. Stattdessen ermitteln die acht Teilnehmer in zwei Gruppen bis zum Samstag die vier Teams für die zwei Final-Partien am Sonntag.

Der PSV musste auf Alpay Erdem, der sich beim Test gegen den VfR Krefeld-Fischeln (4:2) am Sonntag eine Bänderdehnung zugezogen hatte, und den beruflich kurzfristig verhinderten Oliver Vos verzichten. Dafür zog Trainer Björn Assfelder mit Tim Görtzen und Ruben Schlebes zwei Kicker aus der zweiten Mannschaft hoch. In der ersten Halbzeit der zweimal 30 Minuten dauernden Begegnung trotzte der B-Ligist dem Favoriten noch ein torloses Remis ab. „Wir haben uns schwer getan, die Räume zu finden“, sagte der PSV-Coach. Die besten Chancen ließen Sebastian Eisenstein (17.) und Bastian Rupsch (25.) aus.

Nach der Pausenansprache des Übungsleiters legte der Landesligist einen Blitzstart hin. Durch zwei Treffer von Eisenstein (31, 33.) war die Partie schnell entschieden. Donavan Sadek (45.) und erneut Sebastian Eisenstein (60.) stellten das Endergebnis her. „Wir wollten einigermaßen vernünftigen Fußball spielen, das haben wir in der zweiten Halbzeit hinbekommen. Im Endeffekt haben wir unsere Pflicht erfüllt“, sagte der Trainer des Titelverteidigers.

„Die Niederlage geht auch in der Höhe in Ordnung“, räumte Viktoria-Trainer Wolfgang Hartje ein. Seine Mannschaft habe speziell in der ersten halben Stunde nicht viel zugelassen. Nach dem Seitenwechsel seien die Beine seiner Kicker aber immer schwerer geworden. „Nach dem 0:2 war vom Widerstand von unserer Seite nicht mehr viel zu erkennen“, so der Coach.

Mit einem 8:1-Sieg gegen den SV Ginderich startete GW Flüren in die Stadtmeisterschaften. „Wir haben die Favoritenrolle sehr gut angenommen“, sagte GWF-Trainer Sascha Ressel. Allerdings gab es auch zwei Punkte, die ihm nicht so gut gefallen hatten. „Zum einen haben wir sehr viele Chancen ausgelassen“, kritisierte Ressel. Die Partie hätte deshalb auch gut zweistellig ausgehen können. „Zum anderen habe ich mich sehr über das Gegentor geärgert“, so Ressel.

Den Gindericher Coach Pascal Tepass plagten angesichts des Debakels ganz andere Sorgen. „Acht Gegentore in 60 Minuten zu bekommen, das ist schon hart. Nach dem 0:1 haben wir völlig den Faden verloren“, sagte er. Natürlich habe Flüren ganz andere Ambitionen als seine Mannschaft. „Aber das ist keine Entschuldigung, man darf sich nicht so vorführen lassen.“ Dass es heute gegen den Landesligisten PSV Wesel für seine Mannschaft noch bitterer kommen könnte, damit rechnet der SVG-Trainer eigentlich nicht. „Ich hoffe, dass das Team nun eine Reaktion zeigt.“

Den Torreigen für GW Flüren eröffnete Marvin Schumann nach einer Viertelstunde. Danach ließ der spielende Co-Trainer Marvin Priet­zel (18., 21., 25.) in nicht einmal zehn Minuten einen lupenreinen Hattrick folgen. Andre Scholten (28.) gelang der Gindericher Ehrentreffer, ehe Marvin Schumann (38.), Robin Mischner (45.), Philipp Schultzek (48.) und Mirko Becker (55.) den Endstand herstellten.

Mehr von RP ONLINE