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Wesel: Sascha Ströter fühlt sich beim Büdericher SV pudelwohl

Fußball : Sascha Ströter fühlt sich wohl beim Büdericher SV

Obwohl es oft Angebote höherklassiger Vereine gibt, möchte der Stürmer den B-Ligisten nicht verlassen. Das freut Trainer Rocco Steinert.

Wie alle Amateurfußballer hat Sascha Ströter nun schon eine ganze Weile nicht mehr vor den Ball treten dürfen. Große Sorgen, dass er in dieser Zeit etwas verlernt hat, muss sich der Angreifer des B-Ligisten Büdericher SV aber wohl nicht machen. Denn besonders auf seinen Torriecher konnte sich der 28-Jährige bislang immer verlassen.

In 188 Einsätzen für den BSV hatten die gegnerischen Torhüter 137-mal das Nachsehen. Auch in dieser Saison überzeugte er bereits mit acht Treffern bei gleicher Anzahl an Spielen. „Teilweise weiß ich einfach wo der Ball hinfällt“, sagt er. Umso glücklicher ist Trainer Rocco Steinert, dass er Ströter in seinem Team hat. „Sascha ist für uns eigentlich unersetzlich. Er ist nicht nur ein bulliger Stürmer, sondern auch technisch versiert, kopfballstark und mannschaftsdienlich.“ Außerdem sei er sehr variabel. „Man kann ihn auch ins Tor stellen, auch wenn das bei seiner Offensivqualität nicht besonders klug wäre“, so Steinert.

Die wichtigste Qualität seines Schützlings sei aber eine andere. „Er ist eine Identifikationsfigur. Viele Spieler orientieren sich an ihm“, so der Coach. Die Loyalität zum BSV kommt nicht von ungefähr. Bis auf ein kurzes Gastspiel bei den Weseler Zebras verbrachte Ströter seine gesamte Jugend in Büderich. „Ich lebe auch schon immer hier. Genau wie meine Eltern und Großeltern“, sagt Ströter. Von Vater Bernd wurde er früher trainiert. Außerdem spielen viele Freunde im Verein. „Der Zusammenhalt ist deshalb immer gut.“

Dies sei auch der Grund, weshalb er es bisher auch nie wirklich in Erwägung gezogen hat, es vielleicht mal bei einem höherklassigen Team zu probieren. „Es gibt gefühlt jedes Jahr Angebote von Vereinen aus der Bezirks- oder Landesliga. Aber das muss ich nicht unbedingt haben.“ Nur 2015 spielte Ströter ein halbes Jahr lang für Viktoria Alpen. Dies hatte aber andere Gründe. „Die Trainingsbeteiligung war zu diesem Zeitpunkt allgemein nicht besonders hoch.“ Eine Saison später war der Torjäger aber dann schon wieder zurück in gewohnter Umgebung.