Wesel: Reitturnier des RV Obrighoven mit Teilnehmerzuwachs

Reiten : Neuer Sandplatz sorgt für Teilnehmerzuwachs

Beim Reitturnier des RV Obrighoven gibt es 1338 Nennungen, so viele wie nie zuvor. Den Aufakt machen die Ponyreiter. Am Wochenende geht es weiter.

Mit großem Erfolg hat der RV Obrighoven am Maifeiertag sein dreitägiges Reitturnier eingeläutet. Traditionell waren am ersten Tag die Ponyreiter an der Reihe. Am Wochenende folgen die Großpferde-Prüfungen. Das RVO-Gelände war aber schon zum Auftakt des Turniers proppenvoll. Allein die weit über die Wiesen gefüllten Parkplätze ließen vermuten, dass die Obrighovener sich einmal mehr über eine rege Beteiligung freuen konnten.

Für die drei Turniertage gab es insgesamt 1338 Nennungen – mehr waren es noch nie. Bei fast allen Prüfungen konnte ein Teilnehmerzuwachs verzeichnet werden. „Das ist natürlich toll, stellt uns aber auch vor eine große Herausforderung“, sagte Golo Schott, Geschäftsführer des RVO. Denn die zahlreichen Zuschauer, die auf ihrer Maitour teilweise einen Zwischenstopp in Obrighoven eingelegt hatten, mussten natürlich verpflegt werden. „Jeder aus dem Verein packt mit an. Anders geht es gar nicht“, sagte RVO-Vorsitzender Hans-Peter Abeck.

Für den Anstieg der Nennungen gibt es einen Hauptgrund. „Es ist der neue Sandplatz, der einfach super angenommen wird. So etwas spricht sich rum“, sagte der RVO-Geschäftsführer. Die neue Reitfläche war erst im vergangenen Jahr eingeweiht worden. Aber nicht nur auf dem neuen Sandplatz, sondern auch auf den umliegenden Plätzen herrschte am Feiertag Hochbetrieb.

Der erste Turniertag stand bis auf wenige vorgezogene Großpferdeprüfungen ganz im Zeichen des Nachwuchses, der mit Ponys sowohl Spring- als auch Dressurprüfungen absolvierte. Für junge Reiter ist der Einstieg mit Ponys gewöhnlich. „Mit spätestens 18 Jahren steigen die Reiter dann um auf Großpferde“, sagte Golo Schott, dessen Verein auch zahlreiche Pony-Reiter in den eigenen Reihen hat. Der Großteil der Reittalente ging am Maifeiertag auch an den Start.

Charlotte Grunewald vom RVO konnte die Pony-Führzügel-Prüfung mit ihrem Vierbeiner Donata für sich entscheiden. Auf dem dritten Rang landete ihre Vereinskollegin Greta Gilhaus.

Auch im Pony-Reiter-Wettbewerb gab es einen Heimsieg. RSV-Eigengewächs Emma Wolf entschied die Prüfung für sich. Kai Schürmann vom ZRFV von Lützow Hamminkeln schaffte es sogar zweimal ganz oben aufs Podest. Sowohl beim Pony-Springreiter-Wettbewerb als auch bei der Dressurprüfung der Klasse E setzte er sich mit seinem Pony Jessy durch.

(fp)