Wesel: PSV-Coach Assfelder fordert deutliche Reaktuion

Fußball : Björn Assfelder fordert eine deutliche Reaktion

Der Trainer des Landesligisten erwartet am heutigen Mittwoch eine Leistungssteigerung seiner Spieler. Um 20 Uhr ist der SV Burgaltendorf zu Gast. Die Weseler müssen vor allem ihr Zweikampfverhalten verbessern.

In die Kategorie Lieblingsgegner fällt der SV Burgaltendorf sicherlich nicht. Vier Mal standen sich der PSV Wesel und sein heutiger Gast bisher in der Fußball-Landesliga gegenüber. Dies brachte den Weselern vier Niederlagen ein. „Bei zwei Spielen war ich noch aktiv und bei den anderen beiden passiv dabei“, sagt PSV-Trainer Björn Assfelder. In der Saison 2014/15 stand er beim 1:4 und 0:2 selbst auf dem Platz, in der vergangenen Spielzeit (0:1, 0:1) an der Seitenlinie. „Es wird Zeit, dass wir diese Negativserie beenden“, sagt der Coach. Anstoß am Molkereiweg ist am heutigen Mittwoch um 20 Uhr.

Der Gast aus Essen sorgte am ersten Spieltag für den Paukenschlag in der Liga. Mit 7:1 gewann das Team gegen den hoch gehandelten SV Scherpenberg. „Ich habe zweimal hingucken müssen“, sagt Assfelder, der immer noch von diesem Kantersieg des Gegners verblüfft ist. Seine eigene Elf hatte zur gleichen Zeit mit 0:2 beim SV Hönnepel-Niedermörmter den Kürzeren gezogen – mit einer Leistung, speziell in der zweiten Halbzeit, die dem 35-Jährigen nicht gefallen hatte.

Um gegen Burgaltendorf nicht nur zu bestehen, sondern den ersten Sieg einzufahren, verlangt Assfelder von seinem Team eine deutliche Steigerung. „Wir müssen in die Zweikämpfe kommen und aggressiver gegen den Ball agieren. Der Gegner muss zu Fehlern gezwungen werden“, sagt der Weseler Trainer. Zudem sind zwei Möglichkeiten, wie es sie vergangenen Sonntag nur gab, natürlich viel zu wenig. Hier besteht eine Menge Luft nach oben. „Unser Spiel muss ins gefährliche Drittel verlegt werden, um Chancen überhaupt zu generieren“, so Assfelder. Optimistisch stimmt ihn, dass der PSV diese Qualitäten besitzt und dies auch schon unter Beweis gestellt hat. Assfelder geht davon aus, dass „Kleinigkeiten entscheiden“. Trotz des 0:2 zum Start sieht er seine Mannschaft nicht unter Druck. „Natürlich müssen wir alles daran setzen, schnell die Trendwende hinzubekommen.“ Seine Mannschaft müsse halt viele Sachen besser machen als vergangenen Sonntag. „Dann gewinnen wir das Spiel auch“, meint der Coach. Seinen Beitrag dazu kann Timo Giese nicht leisten. Wegen einer Verletzung am Mittelfuß war er im Spiel gegen Hönnepel-Niedermörmter ausgewechselt worden. Mit Kühlen, Wickeln und Hochlegen behandelt der 24-Jährige seine Blessur. Sollte dies nichts nutzen, will er einen Arzt aufsuchen.

Außerdem fehlen Donavan Sadek (Verdacht auf Kreuzbandriss) und die beiden im Aufbautraining befindlichen Viktor Klejonkin und Mohamed Baydoun. Dorian Weber ist beruflich verhindert.

Durch den Ausfall von Timo Giese läuft definitiv eine andere Startformation als am vergangenen Sonntag auf. „Es wird auch andere Umstellungen geben, wir werden etwas rotieren“, sagt Björn Assfelder an. Die aus dem Urlaub zurückgekehrten Lennart Laader und Christopher Abel sind beispielsweise Alternativen. Vielleicht auch Youngster Bastian Rupsch, der vergangene Saison oft überzeugte. „Zuletzt hatten wir einen anderen Plan mit anderen Spielertypen“, sagt der Weseler Trainer.

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