Wesel: Jörg Ahrens peilt erneuten Titel an

Tennis : Jörg Ahrens peilt erneuten Titel an

Bei der Stadtmeisterschaft gehört der Spieler des Mitausrichters SuS Wesel-Nord zum Favoritenkreis. 320 Teilnehmer werden an den Start gehen. Die Damen-Konkurrenz ist dieses Mal aber etwas dünn besetzt.

Nachdem am vergangenen Wochenende bei den Weseler Tennis-Stadtmeisterschaften auf den Anlagen der RTG Wesel und des SuS Wesel-Nord die Endspiele in den Doppel- und Mixed-Konkurrenzen ausgetragen wurden, geht es am kommenden Samstag und Sonntag in der Einzelwertung zur Sache. 320 Teilnehmer haben sich für die Wettkämpfe angemeldet, davon entfallen 90 auf die Herren- und 56 auf die Damen-Einzel. Während bei den Damen acht Klassen ausgespielt werden, sind es bei den Herren neun.

„Die Organisation läuft bisher perfekt. Wir haben noch schönes Wetter, es gibt kaum Spielabsagen und alle Partien können stattfinden“, sagt Tennis-Sportwart Artur Wilczek vom Mitausrichter SuS Wesel-Nord, auf dessen Anlage die Finalpartien stattfinden. „Für das Wochenende ist schlechteres Wetter angesagt, aber das kann sich ja auch wieder ändern. Wir haben ein Mammutprogramm mit Spielen auf neun Plätzen von morgens bis abends und hoffen auf entsprechende Bedingungen“, sagt Wilczek. Davon hänge auch die Besucherzahl ab. „In den vergangenen Jahren hatten wir immer zwischen 500 und 600 Besucher. Diesmal kann man es schlecht voraussagen“, sagt der Sportwart.

Was das Sportliche angeht, ist Jörg Ahrens vom SuS, der im vorigen Jahr und auch zuvor schon mehrfach den Titel holte, in der Herren-Konkurrenz der große Favorit und dementsprechend auch in der Setzliste auf dem ersten Rang. Am heutigen Donnerstag um 17 Uhr bestreitet er aber zunächst sein Viertelfinale gegen Matthias Lackermann vom TC Rot-Gold Obrighoven. Die Favoritenrolle nimmt der 47-jährige an. „Das geht als Titelverteidiger ja gar nicht anders“, sagt Ahrens Jedoch sieht der erfahrene Spieler in Maik Breuer vom TV Jahn Hiesfeld und Vereinskamerad Peter Koslowsky besonders starke Konkurrenten. „Peter habe ich bei drei seiner Medenspiele gecoacht. Dabei hat er starke Spieler geschlagen. Er ist sehr gut drauf. Bei Maik hatte ich das Glück, dass wir immer bei gutem Wetter aufeinandergetroffen sind und ich zu schnell für ihn spielen konnte. Doch wenn am Sonntag das Wetter nicht so gut ist und der Platz langsamer wird, ist er ein ganz unangenehmer Gegner“, zollt Ahrens den beiden Kontrahenten Respekt. „Ich kann gegen beide auch ohne Probleme verlieren.“

Wie oft er die Stadtmeisterschaften gewonnen habe, wisse er nicht genau, doch es dürfte rund ein Dutzend Mal gewesen sein, schätzt der Weseler. Dementsprechend hat das Turnier auch einen hohen Stellenwert für den Titelverteidiger. „Ich habe auch in der Meden-Saison gemerkt, dass es richtig schön ist, in Wesel zu spielen, weil ich ja in den vergangenen Jahren woanders gespielt habe. Es ist der Abschluss der Sommer-Saison und es macht mir mehr Spaß, als ITF-Turniere in Essen, Köln oder sonst wo zu bestreiten“, sagt Ahrens.

„Bei den Damen ist die offene Klasse eher mau besetzt. Aus den ersten Mannschaften sind nur wenige Spielerinnen dabei, da sie keine Zeit haben“, sagt Sportwart Wilczek. Somit sei auch keine klare Favoritin am Start. Ein Lob spricht der Mitorganisator dem Hauptausrichter RTG Wesel aus. „Sie haben alles top gemacht und das Turnier super organisiert.“

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