Wesel: Herren 60 des SuS bleiben in der Zweiten Tennis-Verbandsliga

Tennis : Herren des SuS Wesel-Nord beseitigen die letzten Zweifel am Klassenerhalt

Die Mannschaft bleibt nach dem 5:4-Sieg beim SV Schonnebeck in der Zweiten Tennis-Verbandsliga. Damen-Team steigt nach 4:5-Niederlage wahrscheinlich ab. Herren 40 und Damen 40 verlieren kampflos.

Die Herren des SuS Wesel-Nord haben ihre letzte Partie in der Tennis-Bezirksliga beim TuB Bocholt glatt mit 1:8 verloren und beendeten die Saison auf dem fünften Tabellenplatz. „Wir spielen ja schon einige Zeit in der Bezirksliga. Die Klasse war diesmal so stark besetzt wie seit mindestens sechs, sieben Jahren nicht mehr. Ambitionen nach oben waren da für uns überhaupt nicht denkbar“, sagte Mannschaftsführer Sebastian Wilczek, der mit dem Saisonverlauf trotzdem zufrieden war.

In Bocholt konnte nur Christian Brinkmann (7:6, 6:3) an Position drei punkten. Peter Koslowsky (2:6, 3:6), Nikolas Reis (4:6, 2:6), Mathias Simbeck (2:6, 0:6), Stefan Day (1:6, 7:6, 6:10) und Jan Frohnhofen hatten das Nachsehen. In den Doppeln verloren Koslowsky/Reis (1:6, 7:5, 8:10), Simbeck/Day (1:6, 1:6) und Brinkmann/Frohnhofen (1:6, 1:6).

Die Herren 60 des SuS haben am abschließenden Spieltag der Zweiten Verbandsliga die letzten Zweifel am Klassenerhalt beseitigt und sich nach einem spannenden Vergleich beim SV Schonnebeck noch auf den vierten Platz vorgeschoben. Die Weseler siegten in Essen hauchdünn mit 5:4.

Nach den Einzeln hatte es 3:3 gestanden. Thomas Schlomberg (6:3, 6:1), Heinz Hüppe (6:4, 6:2) und Peter Nagel (7:5, 6:1) punkteten bei Niederlagen von Lothar Schaaf (1:6, 6:7), Bernhard Fölting (5:7, 6:1, 9:11) und Sadi Bahadir (7:6, 6:7, 7:10). Heinz Hüppe/Manfred Michevec (2:6, 2:6) verloren dann zwar ihr Doppel schnell, aber Thomas Schlomberg/Erwin Schüring (7:6, 1:6, 10:4) und Lothar Schaaf/Peter Nagel (3:6, 6:2, 10:6) setzten sich jeweils knapp im Match-Tie­break durch.

Die Herren 40 des Clubs mussten ihre letzte Partie gegen den TC Grunewald absagen. Sie bekamen kein Team mehr zusammen, weil Spieler verletzt oder beruflich verhindert waren. Die Begegnung wird mit 9:0 für den TC Grunewald gewertet, der den SuS dadurch noch vom dritten Platz verdrängte. „Ob wir am Ende Dritter oder Vierter sind, ist komplett egal“, sagte Mannschaftsführer Thomas Weber. Den Aufstieg hatten die Herren 40 schon vor einigen Wochen verspielt.

Die Damen verloren ihre letzte Bezirksliga-Partie bei der SV 08/29 Friedrichsfeld mit 4:5 und müssen als Tabellensechster sehr wahrscheinlich in die Bezirksklasse A absteigen. Während Friederike Kerber (2:6, 5:7), Amelie Terhorst (5:7, 0:6) und Meike Prazeus (3:6, 4:6) unterlagen, sorgten Leonie Reis (7:6, 6:4), Daphne Vriesman (6:4, 6:2) und Leah Israel (6:4, 7:6) noch für ein 3:3 nach den Einzeln. Der Erfolg von Friederike Kerber/Daphne Vriesman (6:2, 6:0) war dann aber zu wenig. Leonie Reis/Leah Israel (3:6, 3:6) und Wiebke Hinkelmann/Marie Schettler (0:6, 0:6) konnten nicht mehr punkten.

Die Damen 40 des SuS Nord konnten zum Abschluss der Zweiten Verbandsliga gegen den Tabellenführer TC Heiligenhaus ebenfalls keine Mannschaft mehr stellen. Einige SuS-Spielerinnen mussten verletzt passen, andere waren privat verhindert. „Gegen den zukünftigen Aufsteiger hätte ein Spiel keinen Sinn gemacht“, sagte Mannschaftsführerin Silja Grodon. Trotz der 0:9-Niederlage am Grünen Tisch hat die Mannschaft ihr Saisonziel Klassenerhalt souverän erreicht.

(tik)
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