Wesel: Erfolgreiche Auftritte von Wolfgang Gerth und Margret Tepper bei DM

Tischtennis : Wolfgang Gerth und Margret Tepper überzeugen bei der Senioren-DM

Die beiden Spieler aus Wesel hinterlassen in Erfurt einen guten Eindruck. Margret Tepper gewinnt den Titel im Doppel.

Für drei Tage war Erfurt der Nabel der Tischtennis-Welt. 496 Teilnehmer gingen bei den 40. Deutschen Senioren-Meisterschaften an den Start. Zwei von ihnen kamen aus Wesel. Wolfgang Gerth (GW Flüren, Senioren 40) und Margret Tepper (Weseler TV, Seniorinnen 80) zeigten ansprechende Leistungen und brachten einen Titel mit nach Hause. „Ich habe viele tolle Sportler kennengelernt. Vor allem der Zusammenhalt unter den Startern unseres Verbandes war großartig“, sagte Gerth.

Der 46-Jährige erfüllte auch bei seiner zweiten DM-Teilnahme die Erwartungen: „Natürlich wäre ich gerne noch weitergekommen, aber hier messen sich nun mal die Besten der Altersklasse. Und ich habe die Spiele gewonnen, in denen ich alleine oder mit meinen Partnern favorisiert war.“ Im Einzel verpasste Gerth den Einzug in die Zwischenrunde. Gegen Stephan Köpp (Füchse Berlin) hatte er wie schon 2018 das Nachsehen – mit 9:11, 8:11, 13:11, 8:11.

Das Duell mit dem Linkshänder Uwe Bertram (SV Sandkamp) verlor Gerth mit 8:11, 10:12, 6:11. Das Ausscheiden war damit trotz eines Fünf-Satz-Sieges im letzten Gruppenspiel gegen Holger Weidenauer (TTG EK Oftersheim/11:6, 11:9, 8:11, 5:11, 11:8) besiegelt. Im Doppel überstand Gerth mit Horst Geyer (TG Langenselbold) die erste Runde. Gegen Tobias Thiel (SV Motor Nickten Dresden)/Andrij Mindergasov (SV Dresden-Mitte) gelang dem Duo ein Drei-Satz-Erfolg. Im Achtelfinale musste es sich den späteren Vizemeistern Stephan Köpp (Füchse Berlin)/Jan Hermann (Hertha BSC Berlin) mit 10:12, 10:12, 8:11 geschlagen geben.

Im Mixed kam für Gerth mit Christiane Thöne (TTC Paderborn) ebenfalls im Achtelfinale das Aus. Nach einem Freilos gewannen die Westdeutschen Meister in vier Sätzen gegen Maria Smyshilaeva (ASV Berlin)/Oliver Riemann (TG Donzdorf). Danach erwiesen sich Gerths Trainingspartnerin Tatjana Michajlova (PSV Oberhausen) und ihr Partner Andreas Bolda (DJK Rhenania Kleve) als zu stark.

Margret Tepper kehrte als Doppel-Meisterin der Seniorinnen 80 heim. Mit Lore Eichhorn (TSV Schwetzingen) hatte sie zunächst ein Freilos. Danach besiegten sie Anita Kück (SGK Bad Himburg)/Lilli Heinrichs (TTC BW Alfter) in vier Sätzen. Das Endspiel gegen Sigrid Matthias (SV Turbo Dessau)/Roswitha Bank (HSV Colbitz) entschieden Tepper/Eichhorn in drei Sätzen für sich.

Die Einzel-Konkurrenz verlief für Tepper, die 2018 in Dillingen an der Donau noch Vizemeisterin geworden war, nicht wunschgemäß. Gegen Hannelore Kayser (TSV Stuttgart-Münster) und Erika Schätzler (SF Großgründlach) verlor sie in fünf Sätzen, gegen Roswitha Bank mit 9:11, 9:11, 9:11. Der Einzug in die K.o.-Runde blieb ihr damit verwehrt. Im Mixed musste sie mit Konrad Steinkämper (ESV Blau-Rot Bonn) im Viertelfinale die Segel streichen. Nach dem ungefährdeten Erfolg über Gerda Hercher (Germania Gernrode)/Gustav Talpai (TB Beinstein) war gegen Waltraud Hiller-Schirmer (VfL Bad Nenndorf)/Horst Hedrich (TSV Salzgitter) Endstation.

(kök)
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