Wesel: Björn Assfelder feilt noch an der Startformation

Fußball : Björn Assfelder feilt noch an der Startformation

Vor dem Gastspiel am Sonntag bei der SV Hönnepel-Niedermörmter überlegt der Trainer des Landesligisten noch, wen er als Keeper aufstellt. Neuzugang Raven Olschewski und Canberk Cevirgen kämpfen um die Position.

Das zwischenzeitliche Tief scheint rechtzeitig überwunden zu sein. „Nach dem Spiel gegen den Oberligisten VfB Speldorf war so ein wenig die Anspannung raus“, gibt Björn Assfelder zu. Doch bei den letzten zwei Einheiten hat der Trainer des Fußball-Landesligisten PSV Wesel wieder einen Aufwärtstrend festgestellt – punktgenau zum Auftakt der neuen Saison, der den PSV am Sonntag um 15 Uhr auf den „Acker“ der SV Hönnepel-Niedermörmter führt.

Erstmals seit seinem Einstieg als Trainer des PSV Wesel muss sich Björn Assfelder verstärkt Gedanken über eine sehr sensible Position in seiner Elf machen. Wer wird die neue Nummer 1? In den vergangenen drei Spielzeiten stand dies außer Frage, Sebastian Kaiser war der unumstrittene Mann zwischen den Pfosten. Doch der 24-Jährige ist zum Liga-Kontrahenten VfL Rhede gewechselt. So streiten sich nun Neuzugang Raven Olschewski (1. FC Kleve) und Canberk Cevirgen um die vakante Position. „Ich habe mich noch auf keine Nummer 1 festgelegt“, sagt Assfelder. Der Coach will sich kurzfristig entscheiden, wie auch bei „ein bis zwei weiteren Fragezeichen. Ich habe die erste Elf noch nicht im Kopf.“ Das Grundgerüst steht natürlich. Alles weitere hängt von der taktischen Formation ab, für die sich der Weseler Übungsleiter letztlich entscheiden wird. Zwei Systeme kommen in die engere Auswahl, mehr will Björn Assfelder noch nicht verraten.

Maßgeblich dafür seien beispielsweise auch die Wetterbedingungen sowie der Zustand des Spieluntergrundes. „Der Platz ist bekanntermaßen nicht in so einem guten Zustand“, sagt Assfelder. Aber eines ist klar: „Wir werden uns einen Plan zurechtlegen, der hoffentlich zu drei Punkten führt.“

Bei der Umsetzung muss auf jeden Fall Donavan Sadek passen. Der 25-Jährige erhielt im letzten Test bei Sterkrade 06/07 (1:1) einen Schlag aufs Knie. Erste Untersuchungen haben den Verdacht auf einen Riss des vorderen Kreuzbandes ergeben. Der Mittelfeldspieler will noch eine zweite ärztliche Meinung einholen. Außerdem fehlen die im Aufbautraining befindlichen Viktor Klejonkin und Mohamed Baydoun sowie Lennart Laader und Christopher Abel (beide Urlaub).

Damit bleibt noch ein Kader von 22 Spielern übrig, 18 wird der Coach mitnehmen. „Da wird es definitiv auch Härtefälle geben“, sagt Assfelder. Von den Neuzugängen können sich Linus Dersch und Dorian Weber die besten Chancen auf einen Platz in der Startelf ausrechnen. Doch wirklich abschließend klar ist auch dies für Björn Assfelder nicht. Wie auch die Position von Luis Blaswich, der zuletzt häufiger statt in der Abwehrkette als Sechser auflief. „Und das hat er sehr gut gemacht“, lobt sein Coach.

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