Volleyball-Zweitligist BW Dingden verliert Heimspiel gegen Stralsund.

Volleyball : Die Sorgen von BWD sind wieder größer geworden

Der Volleyball-Zweitligist verliert sein Heimspiel gegen die Stralsunder Wildcats mit 1:3. Dagegen punktete die Konkurrenz und der Vorsprung auf einen Abstiegsplatz beträgt nur noch vier Zähler.

BW Dingden hat im Kampf um den Klassenerhalt in der 2. Volleyball-Bundesliga der Damen einen Rückschlag erlitten. Die Blau-Weißen verloren ihre Heimspiel gegen die Stralsunder Wildcats mit 1:3 (25:23, 19:25, 15:25, 20:25). Das erhoffte Erfolgserlebnis, das die Dingdenerinnen dem Ligaverbleib ein gutes Stück näher gebracht hätte, blieb damit aus.

Zudem meldeten sich sowohl der Tabellenvorletzte Sportfreunde Aligse mit einem überraschenden Sieg gegen DSHS Snow Trex Köln als auchd er Drittletzte Volleyball-Team Hamburg mit einem Erfolg gegen VCO Schwerin im Abstiegskampf zurück und können BW Dingden noch gefährlich werden. „Es kam einiges zusammen. Die Enttäuschung nach dem Spiel war entsprechend groß“, sagte BWD-Trainer Olaf Betting.

Dingden hat zwar weiter gute Karten im Kampf um den Klassenverbleib, jedoch bei nur vier Punkten Vorsprung auf Hamburg auch schon zwei Spiele mehr absolviert als der Konkurrent. Und auch Aligse, das fünf Zähler hinter BW Dingden zurückliegt, hat noch eine Partie in der Hinterhand.

Im nächsten Auswärtsspiel gegen den frisch gebackenen Meister und Nachbarn Borken sind die Erfolgsaussichten für das Team von Betting alles andere als hoch. Dass seine Mannschaft auf der Zielgerade einbricht, befürchtet der Coach aber nicht: „Wir haben in der nächsten Woche spielfrei und jetzt genug Zeit, die Niederlage zu verarbeiten“, sagte er.

Die Dingdenerinnen erwischten gegen Stralsund einen guten Start. Das Team entschied den ersten Satz mit 25:23 für sich. Richtig positiv war für den BWD-Trainer aber nur das Ergebnis. „Unsere Leistung war von Anfang an nicht gut“, so Betting. Dass der erste Satz dennoch an die Blau-Weißen ging, lag vor allem an einer Reihe von Fehlern auf Seiten der Gäste. Stralsund gab eigentlich klar den Ton an, brachte sich durch fünf Aufschlagfehler in Folge am Ende aber selbst um den Lohn.

Der etwas glückliche Satzgewinn setzte beim Gastgeber keine zusätzliche Energie frei. Eine Leistungssteigerung blieb im weiteren Spielverlauf aus. Vielmehr agierten die Gäste, die nach der 0:3-Niederlage im Hinspiel hochmotiviert schienen, nun noch zielstrebiger. Die Schützlinge von Betting fanden gegen die starke Angriffsreihe der Wildcats keine Mittel.

„Der Gegner war extrem stark und hat uns nie wirklich ins Spiel kommen lassen“, sagte Betting. Auch die zahlreichen Umstellungen des Dingdener Trainerteams zeigten keine entscheidende Wirkung. Stralsund entschied den zweiten, dritten und vierten Durchgang klar für sich und wendete so letztlich das Blatt. „Wir hatten keine Chance“, musste der BWD-Übungsleiter hinterher zugeben.

(fp)
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