Volleyball: Zweitligist BW Dingden tritt beim BBSC Berlin an

Volleyball: BW Dingden will nicht mit leeren Händen zurückkommen

Der Zweitligist ist am Samstag beim Tabellenvorletzten BBSC Berlin zu Gast. Zwei Spielerinnen fliegen zurück.

Greta Klein-Hitpaß steht seit dieser Saison nur noch im Nachwuchs-Team der U 20 von BW Dingden. Im Sommer wechselte die Volleyballerin im Seniorenbereich vom Zweitligisten zum VCO Münster. Doch die 17-Jährige nimmt an diesem Wochenende Einfluss auf ihre ehemalige Mannschaft.

Da sie zu einem Nationalmannschafts-Lehrgang berufen wurde, konnten die Dingdenerinnen den für Samstag angesetzten NRW-Liga-Spieltag der U 20 mit Partien gegen VoR Paderborn und RC Borken-Hoxfeld auf den 13. Januar verschieben. So befindet sich BWD dann doch nicht in der Zwickmühle. Die 16-jährigen Louisa Baumeister, Karina Hegering und Lara Kruse reisen mit dem Zweitliga-Team am Samstag, 19 Uhr, zum BBSC Berlin. Allerdings sind zwei Spielerinnen des Trios nach der Partie beim Tabellenvorletzten praktisch schon wieder auf dem Sprung.

Denn Hegering und Baumeister gehören auch dem Kader der U 18 von BW Dingden an, die am Sonntag ihre NRW-Liga-Runde in der heimischen Sporthalle am Mumbecker Bach austrägt. Also geht es zusammen mit Co-Trainer Tim Heinrich am Sonntag per Flugzeug auf die Heimreise, während die Teamkolleginnen später mit Kleinbussen zurückreisen. Dabei hätten sie natürlich gerne drei Punkte im Gepäck. „Mit der Leistung wie gegen Borken wäre ich da auch sehr optimistisch“, sagt Trainer Olaf Betting, der zusammen mit Michael Kindermann das Team coacht.

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Gegen den Spitzenreiter agierten die Dingdenerinnen am vergangenen Samstag trotz des glatten 0:3 zwei Sätze lang auf Augenhöhe. In Berlin ist jedoch Rieke Tidden (privat verhindert) nicht dabei. Zudem steht hinter dem Einsatz von Andrea Harbring ein Fragezeichen.

Die 20-Jährige war gegen Borken mit Beschwerden an dem Knie, an dem sie vor zwei Jahren einen Kreuzbandriss erlitten hatte, ausgewechselt worden. „Es scheint wohl nur eine Reizung zu sein“, sagt Olaf Betting. Von Harbrings Einsatzfähigkeit hängt bei dem ohnehin knappen Kader auch die Dingdener Zielsetzung ab. „Ein Punkt ist die Mindestanforderung, mit ihr sollte das Ziel höher angesetzt werden“, sagt der BWD-Trainer. Drei Zähler „wären schon beruhigend“. Dafür spricht auch, dass der Gastgeber dem Tabellensiebten bisher gut lag.

In der vergangenen Saison siegte BW Dingden beim damaligen Aufsteiger deutlich mit 3:1. „Berlin hat einige große Spielerinnen. Aber das ist von der Größe her nicht homogen und sieht eher ein wenig wie Orgelpfeifen aus“, sagt der Dingdener Trainer.

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