Volleyball-Zweitligist BW Dingden siegt 3:0 in Stralsund.

Volleyball : BW Dingden belohnt sich für Strapazen

Die weiteste Anreise der Saison führte den Zweitligisten nach Stralsund. Der 3:0-Erfolg war verdient, auch wenn’s im dritten Durchgang einen Krimi gab, den die Gäste mit 33:31 gewannen. Nun folgt das Derby gegen Borken.

Das frühe Aufstehen, die lange Anreise und schließlich noch eine dramatische Schlussphase: das Wochenende hatte für die Volleyballerinnen von BW Dingden eine Menge Aufregung zu bieten.

Doch die lohnte sich, denn am gestrigen Morgen trat der Zweitligist mit drei Punkten im Gepäck die Heimreise an. Mit 3:0 (25:21, 25:17, 33:31) behielten die Blau-Weißen bei den Stralsunder Wildcats die Oberhand. Dabei benötigten die Gäste im dritten Durchgang, in dem sie bereits mit 24:21 vorne gelegen hatten, acht Matchbälle, um am Ende den Sack zuzumachen.

Fast hätte dieser dritte Durchgang auch einen neuen Rekord in der Zweitliga-Geschichte des Teams nach dem Wiederaufstieg bedeutet. Doch es war rückblickend nur das Resultat mit den zweitmeisten Punkten. Am 2. April 2016, dem letzten Spieltag der Saison 2015/16, siegte BW Dingden mit 3:2 beim Köpenicker SC II. Damals entschieden die Gäste den dritten Satz nach 37 Minuten mit 34:32 für sich. 240 Sekunden weniger benötigten die Dingdenerinnen am Samstagabend.

Die Mannschaft der Trainer Michael Kindermann und Olaf Betting hatte im an Spannung kaum zu überbietenden dritten Abschnitt allerdings auch drei Satzbälle abzuwehren. Wie überhaupt in diesem engen Durchgang behielten die BWD-Damen letztlich die Nerven. „Das war von uns ein richtig gutes Spiel“, sagte Olaf Betting. In den ersten beiden Sätzen präsentierten sich seine Schützlinge souverän. „In Aufschlag und Annahme waren wir haushoch überlegen“, sagte der Übungsleiter. Und auch der Angriff überzeugte.

So sollte es letztlich einen sicheren Erfolg geben, mit dem in der Höhe kaum jemand gerechnet hatte. „Wir haben das Momentum einfach genutzt“, so Betting. Denn bei den Gastgeberinnen fielen einige Spielerinnen krankheitsbedingt aus. Vor gut 350 Zuschauern wurden die Dingdenerinnen erst zum Ende der Partie richtig gefordert. Groß war der Jubel nach dem erfolgreich beendeten Krimi.

Danach ließ die Equipe den Abend in einem griechischen Restaurant ausklingen, die Stimmung war bestens. Und ein wenig Vorfreude stellte sich auch bereits auf den kommenden Samstag (1. Dezember, 19.30 Uhr) ein. Dann geht es im Derby gegen den souveränen Spitzenreiter Skurios Volleys Borken. „Das wird das absolute Knallerspiel“, so Dingdens Trainer Olaf Betting.

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