Volleyball: Zweitligist BW Dingden schafft 3:0-Erfolg

Volleyball : Ein Arbeitssieg für Blau-Weiß Dingden

Der Zweitligist schafft bei SF Aligse einen 3:0-Erfolg und verbessert sich auf den sechsten Platz. Das klare Ergebnis täuscht allerdings über den Spielverlauf hinweg. BWD hat zwei Sätze lang große Mühe.

Blau-Weiß Dingden hat in den Zweiten Volleyball-Bundesliga der Damen den zweiten Saisonsieg geschafft. Die Mannschaft gewann am Sonntag das Auswärts­spiel bei den SF Aligse mit 3:0 (25:235, 28:26, 25:21). BWD überholte den Gegner durch den Erfolg in der Tabelle und rückte auf den sechsten Platz vor. „Der Sieg tut uns natürlich sehr gut“, sagte Trainer Olaf Betting.

So deutlich wie es das Ergebnis aussagt, war der Spielverlauf allerdings nicht. „Das war von beiden Mannschaften kein gutes Spiel. Das Niveau war sehr niedrig“, stellte Betting fest. BW Dingden erwischte in der Sporthalle in Lehrte bei Hannover den besseren Start und ging schnell mit acht Punkten in Führung. „Da lief noch alles super“, so Betting. Dabei blieb es allerdings nicht.

Die Gäste bauten nach der starken Anfangsphase aber ab. Der Neuling, der ohne seine zwei besten Mittelblockerinnen auskommen musste, holte den Rückstand auf und machte es bis zum Ende des Satzes spannend. „Aligse hatte am Anfang große Probleme in der Annahme. Im weiteren Verlauf waren unsere Aufschläge dann aber zu harmlos“, sagte Olaf Betting. Die Blau-Weißen hatten am Ende dennoch mit zwei Punkten die Nase vorn und entschieden den ersten Satz mit 25:23 für sich.

Ein ähnliches Bild wie über weite Strecken des ersten Durchgangs bot sich den Zuschauern auch im zweiten Satz. „Es war ein Hin und Her. Wir waren nicht wirklich besser als der Gegner“, sagte Betting. Dennoch entschied sein Team auch diesen Durchgang in der Verlängerung für sich.

Erst im dritten Satz wurde es dann etwas deutlicher. Die Dingdenerinnen waren nun besser in der Partie als der Gastgeber. „Da hatte ich nicht mehr das Gefühl, dass wir das Spiel noch verlieren können“, sagte der BWD-Übungsleiter. Die Blau-Weißen machten mit dem 25:21 den Deckel drauf.

Am Ende zählten für den Trainer nur die drei Punkte. „Das war ein klassischer Arbeitssieg“, stellte Betting fest. Dennoch müsse man solche Partien auch erst einmal für sich entscheiden. „Wenn wir dieses Spiel durch eine schwache Leistung verloren hätten, wäre das sehr ärgerlich gewesen“, so Betting. Die 300 Kilometer lange Fahrt hat sich aber gelohnt.

Die Blau-Weißen empfangen nun am kommenden Samstag, 18 Uhr, Aufsteiger RPB Berlin in der Halle Mumbecker Bach

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