Volleyball-Zweitligist BW Dingden feiert 3:0-Erfolg in Hamburg.

Volleyball : BW Dingden verschafft sich etwas Luft

Der Zweitligist feiert einen ungefährdeten 3:0-Erfolg beim VT Hamburg, den er in der Tabelle überholt. Die Mannschaft des Trainergespanns Olaf Betting und Michael Kindermann beweist dabei, dass sie mit der ungewohnten Situation im Abstiegskampf gut umgehen kann.

BW Dingden hat im Abstiegskampf der Zweiten Volleyball-Bundesliga der Damen dem Druck standgehalten. Die Mannschaft feierte einen 3:0 (25:20, 25:23, 25:20)-Auswärtserfolg beim VT Hamburg und landete damit einen Befreiungsschlag. Durch den dreifachen Punktgewinn überholten die Blau-Weißen die Hamburgerinnen in der Tabelle und verschaffen sich etwas Luft. „Das Spiel mussten wir gewinnen. Und der Sieg war auch hochverdient“, sagte BWD-Trainer Olaf Betting.

Die Gäste, die in ihrer vierten Saison in Liga zwei erstmals um den Klassenerhalt bangen müssen, kamen mit der ungewohnten Drucksituation – bei einer Niederlage hätte sogar ein Abstiegsplatz gedroht – gut zurecht. „Es war schön zu sehen, dass wir diese für uns neue Situation gut angenommen haben“, freute sich der Dingdener Trainer, der einen blitzsauberen Auftritt seiner Schützlinge sah.

Die Blau-Weißen fanden nach einer unkomplizierten Anreise gut in die Partie und gingen sofort in Führung. „Wir hatten direkt zu Beginn gute, schnelle Punktgewinne. So haben wir dem Gegner sofort den Zahn gezogen“, so Betting. Die Gäste gaben die Führung im ersten Satz nicht mehr her und entschieden den Durchgang klar mit 25:20 für sich. „Auch in der Schlussphase wurden wir nicht nervös, sondern haben es souverän zu Ende gespielt“, sagte der Coach.

Im zweiten Satz waren die Dingdenerinnen nicht mehr so deutlich überlegen wie zuvor. In der Mitte des Durchgangs lagen sie sogar mit drei Zählern zurück. „In den Gesichtern der Spielerinnen war aber zu sehen, dass sie das Ding unbedingt holen wollen“, so Olaf Betting zur Einstellung seines Teams, das das Blatt dann auch tatsächlich wendete. Durch ein 25:23 holte es sich die 2:0-Satzführung.

Im dritten Abschnitt knüpfte BW Dingden an die Leistung des ersten Satzes an und brachte seine Führung ungefährdet ins Ziel. „Wir waren Hamburg in allen Belangen überlegen“, sagte Betting. Der Übungsleiter sah sich daher auch nicht gezwungen, Wechsel vorzunehmen. Die Spielerinnen, denen er das Vertrauen schenkte, machten ihre Sache tadellos. Zur besten Spielerin wurde Zuspielerin Pauline Kappmeyer gewählt. „Sie hat sehr gut gespielt. Aber das haben eigentlich alle“, sagte Olaf Betting, für den die Tendenz nach oben geht.

Der Übungsleiter gibt sich dennoch zurückhaltend: „Der Sieg gegen Hamburg war sehr wichtig. Aber diese Leistung müssen wir auch in den kommenden Begegnungen abrufen.“

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