Viele Absagen bei der Veranstaltung des Weseler Box-Clubs

Boxen : Eine Enttäuschung für den Weseler Box-Club

Bei der Veranstaltung im Scala gibt es eine Absageflut. Nur vier von 13 geplanten Kämpfen können deshalb über die Bühne gehen.

Der Weseler BC konnte bei seiner schon traditionellen Box-Veranstaltung an Allerheiligen nur ein extrem abgespecktes Programm anbieten. Denn den Ausrichter ereilte eine Absageflut. Am Ende fanden am Freitag gerade einmal vier der geplanten 13 Sichtungskämpfe im Kulturspielhaus Scala statt.

Ein Umstand, der den WBC-Vorsitzenden Wolfgang Heyden enorm ärgerte. „Doch dieses Problem haben andere Vereine auch“, sagte Heyden. Ein funktionierendes Konzept, um dem Überhand nehmenden Fernbleiben der Aktiven beizukommen, hat er nicht. Bei Meisterschaften müssen die Boxer Startgelder bezahlen, die bei einer Absage verfallen. Dies führt aber auch kaum zu einer Besserung. Meldegebühren wie bei Volksläufen kann sich Heyden auch bei Sichtungskämpfen gut vorstellen. Wer erscheint, erhält das Geld zurück. „Damit erhielte der Veranstalter ein wenig mehr Sicherheit“, so der Vorsitzende. Allerdings kann ein Club dies nicht alleine entscheiden. „Die Verbände müssen alle ihr Okay geben.“

Am Freitagabend verzichtete der WBC auf Eintrittsgelder. Er bat stattdessen um eine Spende, um die Kosten zu decken. Dem kamen viele der 200 Zuschauer nach. „Am Ende haben wir nichts draufzahlen müssen“, sagte Wolfgang Heyden. Mit Leon Achterberg war ein Lokalmatador im Einsatz. Gegen Haaron Wahab (Kaarst) besaß der Weseler in der ersten Runde noch Schwierigkeiten, griff dann aber pausenlos an und kam zu einem Punktsieg.

(R.P.)
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