Lokalsport: Viel Lob für den Voerder Triathlon

Lokalsport : Viel Lob für den Voerder Triathlon

Bei der 13. Auflage der Veranstaltung bleibt nur Sebastian Hoppe unter der Zwei-Stunden-Marke. Niels Nagel siegt in der Masterliga.

Die Rahmenbedingungen hätten besser kaum sein können bei der 13. Auflage des Voerder Triathlons in Löhnen. Bei Temperaturen um die 26 Grad klatschten die Athleten sich gestern fröhlich gegenseitig im Ziel ab, nahmen das verdiente Kaltgetränk zu sich und feuerten ihre Mitstreiter an. Unterstützt wurde das von Holger Sonnenschein. Der Surfer der RTG Wesel war in diesem Jahr erstmals als Kommentator tätig und wusste sofort mit motivierenden Sprüchen zu begeistern. Für Jochen Holtappels vom Veranstalter Triminators Voerde ist Holger Sonnenschein ein Gewinn: "Er ist unser Glücksbringer und nebenbei auch noch Schornsteinfeger im echten Leben."

Neben den rund 400 Teilnehmern hatten auch viele Zuschauer für Unterstützung an der Strecke und im Zieleinlauf gesorgt. Geschwommen wurde im Angelsee des ASV Löhnen. Die meisten Athleten trugen bei einer Wassertemperatur von 20,8 Grad einen Neoprenanzug. Danach ging es an der Wechselzone aufs Rad. Hier hatten die Sportler eine Wendepunktstrecke auf der L4 zwischen Götterswickerhamm und Ork zu absolvieren. Je nach Distanz musste die Strecke zwei oder vier Mal gefahren werden. Die abschließende Laufrunde zog sich entlang des Angelsees des ASV Löhnen. Hier wurden je nach Distanz eine oder zwei Runden gelaufen.

Drei Wettkämpfe standen auf dem Programm. Den Anfang machte die Landesliga Süd über die Olympische Distanz: 1,5 Kilometer Schwimmen, 38 Kilometer mit dem Rad und 10,6 Kilometer Laufen. Insgesamt traten 26 Mannschaften mit je vier Athleten aus Nordrhein-Westfalen an. Es gab nur einen Sportler, der die Distanz unter zwei Stunden schaffte. Sebastian Hoppe von den SSF Bonn III siegte in 1:58,31 Stunden vor seinem Teamkollegen Felix Reifenberg (2:00,30) und Eric Cramer (2:06,05) vom SV Bergisch Gladbach.

Im Anschluss folgte die Masterliga mit 29 Mannschaften aus Nordrhein-Westfalen und der offenen Klasse. Es ging ebenfalls über die Olympische Distanz. Hier konnte sich Niels Nagel vom Krefelder Kanu-Club in 2:06,42 Stunden vor Rüdiger Welsch (2:07,31) vom TuS Breitscheid durchsetzen. Dritter wurde Matthias Kellner vom Tri-Club Paderborn (2:08,00).

Den Abschlusswettkampf bestritten die Staffeln und Jedermann-Triathleten. Hier waren die Distanzen kürzer. Geschwommen wurden 500 Meter, danach folgten 20 Kilometer mit dem Rad und ein Lauf über fünf Kilometer. In der Staffel siegte der Club Mach 3 in 1:00,17 Stunden vor der TSG Kirchhellen (1:12,41) und De Trockeller (1:15,09). In der Einzelwertung beim Jedermannlauf hatte Lukas Löer vom Team DSHS in 1:00,39 Stunden die Nase vorn. Zweiter wurde Christoph Mueller vom TRC Essen 84 in 1:01,49 vor Jan Peiniger (1:02,20) vom Team Asics Frontrunner.

Mit dem Ablauf des 13. Voerder Triathlons waren Jochen Holtappels und Lothar Lefort, Vorsitzender der Triminators im TV Voerde, rundum zufrieden. Lefort lobte vor allem die gute Zusammenarbeit mit den vielen Helfern. "Die Organisation eines solchen Events ist alles andere als einfach. Ohne diese Leute wäre das hier auch nicht möglich. Neben unserer Abteilung haben der ASV Löhnen, die Triathleten aus Hiesfeld und die Trampolin-Abteilung des TV Voerde bei der Veranstaltung Enormes geleistet. Dazu kommen das Deutsche Rote Kreuz, die Polizei und die DLRG."

Viel Lob gab es am Wettkampftag auch von den teilnehmenden Athleten: "Wir haben positives Feedback zum Beispiel für die Wechselzone bekommen", stellte Lefort zufrieden fest. Im Zieleinlauf war zudem noch eine externe Zeitfirma aus Bergisch Gladbach für die Datenerfassung angereist.

(RP)
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