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Fußball: VfR Mehrhoog unter Zugzwang

Fußball : VfR Mehrhoog unter Zugzwang

Fußball-Kreisliga A: Trainer Roger Vienenkötter nimmt sein Team vor der Begegnung beim punktlosen Schlusslicht TuB Mussum II in die Pflicht. Er fordert von seinen Spielern, dass sie mehr Aufwand betreiben.

Wesel/Hamminkeln Roger Vienenkötter findet deutliche Worte, wenn er den bisherigen Saisonverlauf des VfR Mehrhoog in der Fußball-Kreisliga A beurteilt. "Momentan fehlt bei uns die letzte Konsequenz. Der unbedingte Wille, ein Spiel zu gewinnen, ist nicht vorhanden. Einfache Mittel reichen derzeit aus, um uns zu besiegen", sagt der Trainer. In der Tat ist die Bilanz des VfR nach vier Begegnungen alles andere als berauschend. Drei Punkte stehen da lediglich zu Buche.

Deshalb sieht Vienenkötter die Aufgabe am Sonntag, wenn der VfR beim bis dato punktlosen Schlusslicht TuB Mussum II antreten muss, ganz und gar nicht als Pflichtaufgabe an. Er erinnert an das vergangene Wochenende, als der Neuling dem Spitzenreiter BW Dingden lange Paroli bot und nur 1:2 verlor. "Wir müssen schon den entsprechenden Aufwand betreiben. Sonst wird es auch in Mussum nicht reichen", sagt Roger Vienenkötter, der wieder auf Tobias Quartsteg zurückgreifen kann. Zudem steht Neuzugang Maximilian Katemann nach überstandener Verletzung erstmals in dieser Saison im Aufgebot. Weiterhin fehlen wird Markus Unteregge.

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GW Flüren will ersten Sieg schaffen

Geht es nach Trainer Christoph Körner, ist für GW Flüren nun langsam die Zeit gekommen, um den ersten dreifachen Punkterfolg der Saison zu landen. Bisher reichte es trotz ordentlicher Auftritte lediglich zu zwei Unentschieden. "Wir werden am Sonntag beim TuS Haffen-Mehr versuchen, den ersten Sieg zu schaffen", sagt der Trainer. Er weist aber auch auf die Schwere dieses Unterfangens hin. Denn der Neuling hat einen respektablen Start hingelegt und steht mit sieben Punkten derzeit auf Rang fünf. Körner hat besonders vor der starken Offensive des TuS Respekt. Da passt es ihm überhaupt nicht in den Kram, dass er in Artin Asrian und Sascha Ressel (beide verletzt) sowie Bastian Imhoff und Daniel Gühnemann (beide Urlaub) vornehmlich auf Defensivakteure verzichten muss.

GW Lankern ist ohne Frage das Überraschungsteam der Kreisliga A. Auch nach dem vierten Spieltag weist die Mannschaft eine blütenweiße Weste auf. Trainer Ulrich Kley-Steverding ist deshalb nach den vier Siegen in Serie lediglich damit beschäftigt, ein wenig auf die Euphoriebremse zu treten. "Wir freuen uns über diese Situation, sollten den Start aber nicht überbewerten", erklärt der Coach.

GW Lankern: Boland fehlt länger

Er spricht stattdessen lieber von der "Chance, frühzeitig Abstand nach unten zu gewinnen". Und er warnt vor der schweren Aufgabe am Sonntag im Heimspiel gegen Olympia Bocholt, das als Aufstiegskandidat nach mäßigem Start schon ein wenig mit dem Rücken zur Wand steht. Matthias Boland wird den Grün-Weißen aufgrund einer Knieverletzung längere Zeit fehlen. Der Einsatz von Michael Hessling, der ebenfalls Knieprobleme hat, ist fraglich.

Für Sven Westhus, Trainer des Spitzenreiters BW Dingden, war der glanzlose 2:1-Erfolg gegen den Tabellenletzten TuB Mussum II eine Bestätigung. "Ich habe stets gesagt, dass wir nicht in jedem Spiel so dominant auftreten werden, wie wir es zuvor getan haben", sagt der Coach, dem es nun darauf ankommt, welche Reaktion die Mannschaft zeigt. Sie trifft am Sonntag erneut auf einen Aufsteiger. BW Dingden spielt bei der SV Friedrichsfeld II, die mit drei Unentschieden aus drei Begegnungen recht ordentlich gestartet ist. "Treten wir in Friedrichsfeld erneut so auf wie gegen Mussum, werden wir unser blaues Wunder erleben", warnt Sven Westhus. Neben dem Langzeitverletzten Robin Volmering muss der Tabellenführer auch Oliver Kottwitz (Urlaub) ersetzen.

(me)