Fußball: TuS Gahlen: Neuer Trainer Frye fordert viel

Fußball : TuS Gahlen: Neuer Trainer Frye fordert viel

Für Frank Frye ist die "Schnupperphase" noch nicht beendet. Der neue Trainer des Fußball-A-Ligisten TuS Gahlen glaubt nach fünfwöchiger Vorbereitung und dem unmittelbar bevorstehenden Saisonstart, dass sich Mannschaft und Trainer noch nicht zu 100 Prozent gefunden haben.

"Das ist aber völlig normal. Schließlich müssen sich die Spieler erst an den neuen Coach und dessen Philosophie gewöhnen", sagt Frye, der fünf Jahre beim BV Rentfort die sportliche Verantwortung trug und den Club in die Bezirksliga führte.

Die Anforderungen, die der Nachfolger von Jürgen Klatt an die Akteure des TuS stellt, sind in der Tat umfangreich. Er spricht von "zeitgemäßem Fußball", den er spielen lassen will. "Viererkette, ballorientierte Zuordnung und schnelles Passspiel" sind die Schlagworte, die da fallen.

"Bisher habe ich das Gefühl, dass alle gut mitziehen und gewillt sind, die Vorgaben umzusetzen", erklärt Frye. Er möchte mit seinen Schützlingen in der kommenden Spielzeit zwar das "Maximum" erreichen. Auf einen Tabellenplatz als Saisonziel will er sich aber nicht festlegen. "Wir haben in Frederick Schumacher zwar nur einen Abgang zu verzeichnen.

Aber schon im letzten Winter gab es ja bereits einen Aderlass, der erst einmal aufgefangen werden muss", so Frye, der neben einigen Akteuren aus dem eigenen Nachwuchs drei externe Neuzugänge begrüßen konnte.

Mahir Ürün (FC Horst 59) und Justin Grugel (BVH Dorsten) sorgen dafür, dass dem TuS in der Offensive mehr Alternativen zur Verfügung stehen. Simon Sanders (Viktoria Heiden II) ist ein Mann für die Defensive. Frank Frye stuft den VfL Reken, den VfL Ramsdorf (morgen erster Gegner des TuS Gahlen), SV Lembeck und auch Lokalrivale SV Schermbeck II als favorisierte Teams auf den Aufstieg ein.

(me)
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