Fußball Tünte hält Erfolg für den HSV fest

Hamminkeln · Torschütze Niklas Egeling und Keeper Sascha Tünte sind die Garanten für den 1:0-Erfolg des Hamminkelner SV im Derby gegen GW Lankern.

 Jannik Hoyer (rechts) – hier im Duell mit Marco Bott von GW Lankern – bereitete in der 15. Minute den Siegtreffer des HSV vor.

Jannik Hoyer (rechts) – hier im Duell mit Marco Bott von GW Lankern – bereitete in der 15. Minute den Siegtreffer des HSV vor.

Foto: Ekkehart Malz

Das gestrige Aufeinandertreffen in der Fußball-Bezirksliga zwischen den Nachbarn Hamminkelner SV und GW Lankern war nichts für Fußball-Ästhetiker. HSV-Trainer Jörg Gonschior fand nach dem knappen 1:0 (1:0)-Sieg seiner Mannschaft klare Worte. "Das Spiel war auf unterstem Niveau. Aber wir sind glücklich jetzt neun Punkte aus den letzten drei Partien mitgenommen zu haben", sagte der Hamminkelner Coach nach dem Abpfiff.

Den gestrigen Erfolg, den einmal mehr Niklas Egeling mit seinem Treffer bereits in der 15. Minute sicherstellte, brachten seine Schützlinge allerdings nur mit einer Portion Glück über die Zeit. Der Gastgeber beschränkte sich in der zweiten Halbzeit hauptsächlich auf das Verteidigen der knappen Führung und geriet in der Schlussphase noch einmal gehörig unter Druck. Die ersatzgeschwächten Gäste aus Lankern, die auf Frank Loskamp (Knieprobleme) und Bernd Manigk (Oberschenkelzerrung) verzichten mussten, hatten in dieser Phase gleich mehrmals den Ausgleichstreffer auf dem Fuß.

Maximilian Venhuis besaß eine Viertelstunde vor Schluss eine große Gelegenheit, nachdem HSV-Keeper Sascha Tünte einen Schuss von Manuel Messing hatte abprallen lassen. Der am Boden liegende Schlussmann riss jedoch gerade noch seinen Arm nach oben und wehrte damit den Nachschuss von Venhuis aus kürzester Distanz ab. Als der Lankerner Stürmer anschließend im Zweikampf mit HSV-Kapitän Andreas Buttenborg zu Fall kam, forderten die Gäste vergeblich einen Strafstoß. Sechs Minuten später wurde es noch einmal brenzlig für den HSV, als Manuel Messing einen Kopfball aus aussichtsreicher Position knapp neben das Tor setzte. "Wir hatten in der zweiten Halbzeit ein Übergewicht, das wir leider nicht in etwas Zählbares umwandeln konnten. Ein Punkt wäre am Ende sicherlich verdient gewesen", meinte Lankerns Co-Trainer Ulrich Kasparek. Er vertrat Ulrich Kley-Steverding an der Seitenlinie, da dieser gestern seinen 47. Geburtstag feierte. "Ein Unentschieden hätte Lankern in der Tat verdient gehabt", gab auch Jörg Gonschior zu. Dass seine Elf in der zweiten Halbzeit so unter Druck geriet, wäre vermeidbar gewesen. Doch Julian Weirather vergab mit dem Halbzeitpfiff die Riesenchance, die Führung auszubauen. Völlig unbedrängt schob er den Ball neben das leere Tor.

Der Treffer zum 2:0 wäre zu diesem Zeitpunkt durchaus verdient gewesen. Denn in den ersten 45 Minuten war der HSV die bessere Mannschaft gewesen. Am Ende reichte aber auch der eine Treffer zum Sieg, den der agile Niklas Egeling nach einer Viertelstunde erzielt hatte. Einen langen Einwurf von Johannes Götz hatte Jannik Hoyer so weitergeleitet, dass Egeling den Ball nur noch einschieben musste. Die größte Möglichkeit zum Ausgleich für GW Lankern bot sich in der ersten Hälfte Rudolf Graef (31.). Seinen Kopfball wehrte Sascha Tünte aber ebenfalls mit einem glänzenden Reflex ab.

Hamminkelner SV: Tünte - Götz (74. Jansen), A. Buttenborg (74. Haddick), Borgmann, C. Buttenborg, Weirather, Storm, Sweers, Egeling, Samhal, Hoyer.

GW Lankern: Joosten - Bott, Graef, Loskamp, Schmitz, Boland, Heßling, Bröker (46. van der Linde), Böing (71. Messing), Lohkamp-Schmitz (80. Klump), Venhuis.

(feli)
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