Lokalsport: Trainer Albustin schlägt beim Hamminkelner SV Alarm

Lokalsport : Trainer Albustin schlägt beim Hamminkelner SV Alarm

Der Hamminkelner SV macht sich Sorgen um seine Zukunft in der Fußball-Bezirksliga, nachdem es trotz langer Überzahl am Donnerstag ein 1:3 im Nachholspiel gegen die Spvgg Sterkrade 06/07 gab. Es war bereits die fünfte Niederlage in Serie für das Team, das nur noch fünf Punkte vor dem Relegationsplatz liegt.

Ein Ende der Negativserie scheint nicht in Sicht zu sein. Denn am Sonntag, 15.15 Uhr, hat der Hamminkelner SV beim Tabellenzweiten SF 1930 Königshardt allenfalls Außenseiterchancen. "Gegenwärtig können wir froh sein, dass wir in der Hinrunde bereits 26 Punkte geholt haben", sagt HSV-Trainer Thorsten Albustin. "In Königshardt geht es für uns vor allem darum, dass die Null so lange wie möglich steht."

Seit dem 3. Dezember wartet der Hamminkelner SV bereits auf ein Erfolgserlebnis. Die Gründe dafür liegen auf der Hand. Die Personallage ist sehr angespannt. Jörn Bergendahl, Peter Hütten, Hendric Storm, Lars Klein-Hitpaß, Felix Paus, Tom Klump, Georgius Savvidis, Marius Laub und Tom Wirtz fehlen. "So viele Ausfälle kann auf Dauer keine Mannschaft kompensieren", sagt Albustin.

In Königshardt wird der HSV auf einen Gegner treffen, der über eine gute Ordnung und über individuelle Klasse verfügt. "Da müssen wir über uns hinauswachsen, wenn wir etwas Zählbares mitnehmen wollen", sagt der Trainer, der in dieser Woche vereinsintern offene Worte fand. "Ich habe Solidarität eingefordert, um diese kritische Situation zu meistern." Vor allem geht es darum, die Personalmisere mit Spielern aus dem zweiten und dritten Team zu kompensieren. "Machen wir das nicht, werden wir in dieser Spielzeit keinen Punkt mehr holen."

(beck)