Tischtennis: Weseler TV und TV Mehrhoog haben nur ein Ziel

Tischtennis : Weseler TV und Neuling TV Mehrhoog haben ein gemeinsames Ziel

Für die beiden Landesligisten geht es in der am Wochenende beginnenden Saison nur um den Klassenerhalt. Die besseren Chancen hat der Weseler TV, der schon seit Jahren in der Klasse aufschlägt. Der TV Mehrhoog ist der krasse Außenseiter.

Die Ausgangssituationen der Nachbarn sind höchst unterschiedlicher Natur, das Saisonziel ist dann allerdings identisch. Sowohl der Weseler TV, der in der vergangenen Spielzeit den sechsten Platz in der Klasse erreichte, als auch der Aufsteiger TV Mehrhoog peilen in der am kommenden Wochenende beginnenden Saison der Tischtennis-Landesliga allein den Klassenerhalt an.

„Für uns wird’s ein bisschen schwerer als in der vergangenen Saison“, sagt Gordon Thiel, Teamsprecher des WTV. Im Wesentlichen sind es zwei Gründe, weshalb er sich in Zurückhaltung übt. Zum einen wiegt der Abgang von Felix Markett schwer. Das Eigengewächs absolviert in Köln sein Master-Studium und hat sich der TFG Nippes angeschlossen. „Das werden wir nicht so ohne Weiteres kompensieren können“, sagt Thiel. Denn externe Neuzugänge sucht man in der Weseler Mannschaftsaufstellung vergebens. Ralph Benning rückt an Position eins, dahinter kommen Veit Grüttgen, Stefan Rademacher, Gordon Thiel, Mathias Frensch und Tobias Benning zum Einsatz. Fällt einer aus dem Stammsextett aus, dann zählen zuallererst Marvin Schmidt und Nedim Cetin zu den potenziellen Ersatzspielern.

„Eine gewisse Unsicherheit ist da“, sagt Thiel auch mit Blick auf die verschärfte Abstiegsregelung. Zwei Teams steigen direkt ab, der Neunt- und Zehntplatzierte müssen in die Relegation. „Das macht die Sache nicht einfacher. Es kann passieren, dass wir in die gefährliche Zone rutschen“, sagt Gordon Thiel. „Ich erwarte, dass wir zwischen Platz sechs und zehn landen.“ Zum Auftakt tritt der WTV, der seine Heimspiele künftig samstags um 18.30 Uhr austrägt, am kommenden Samstag, 1. September, bei der TTVg WRW Kleve an, dem Vizemeister der vergangenen Saison.

Als erste Abstiegskandidaten werden der SV Union Kevelaer-Wetten und der TV Mehrhoog gehandelt. Matthias Pumpe verwundert das nicht. „Wir sind ja auch der totale Außenseiter“, gibt der Mannschaftssprecher des Neulings TVM unumwunden zu. Aufgrund zahlreicher Rückzüge und Aufstiegsverzichte schaffte der TV Mehrhoog als Bezirksliga-Vierter den Sprung in die höhere Klasse und schlüpft nun gerne in die Rolle des Underdogs. „Wir freuen uns wahnsinnig auf die Landesliga, auch wenn es hart wird“, sagt Pumpe: „Unser oberstes Ziel muss es sein, möglichst schnell Fuß zu fassen. Vielleicht schaffen wir dann irgendwie den Klassenerhalt.“

Dazu beitragen soll Carsten Heisterkamp. Der bisherige Spitzenspieler von GW Flüren II bringt Verbands- und Landesliga-Erfahrung mit. Für den TV Mehrhoog kommt Carsten Heisterkamp an Position drei zum Einsatz, die Doppel bestreitet er vorrangig mit Spitzenspieler Marco Diederichs. Zudem gehören Mario Tenbrock-Ingenhorst, Daniel Heister, Christian Könders und Matthias Pumpe dem Team an. Rene Weigang greift künftig für die Mehrhooger Reserve in der Bezirksklasse zum Schläger.

Das Abenteuer Landesliga beginnt für den Aufsteiger mit Verspätung. Die Auftaktpartie beim TV Voerde wurde auf Samstag, 20. Oktober, verlegt. Seinen Einstand gibt der TVM damit erst am Sonntag, 9.September, 16 Uhr, zu Hause gegen den TV Borken.

Der TV Mehrhoog – hier Mario Tenbrock-Ingenhorst — stieg nach dem Rückzug einiger Teams auf, obwohl er in der Bezirksliga nur Platz vier erreicht hatte. Foto: FUNKE Foto Services / Gerd Hermann

Die Teams der Landesliga-Staffel 7: MTV Rheinwacht Dinslaken, TTVg WRW Kleve, TuS 08 Rheinberg II, SV Union Kevelaer-Wetten, TTV Rees-Groin II, TV Voerde, TV Mehrhoog, VfL Rhede, TV Bruckhausen, TTC BW Geldern-Veert, Weseler TV, TV Borken.

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