Tischtennis: Landesligist Weseler TV empfängt TV Mehrhoog

Tischtennis : Weseler TV ist im Duell gegen den TV Mehrhoog der Favorit

Beide Teams wollen für den Klassenerhalt in der Landesliga punkten. GW Flüren empfängt in der Verbandsliga die MTG Horst.

Im ersten Heimspiel bot der Tischtennis-Verbandsligist GW Flüren eine ansprechende Leistung. Gegen den favorisierten TTV DJK Altenessen unterlag das Team dennoch mit 7:9. Am Samstag, 18.30 Uhr, empfangen die Flürener einen Kontrahenten von ähnlicher Kragenweite. Die MTG Horst spielte in der vergangenen Saison noch in der NRW-Liga, schaffte als Achter souverän den Klassenerhalt, entschied sich dann aber zum freiwilligen Rückzug in die Verbandsliga. „Die MTG Horst ist der klare Favorit“, sagt Flürens Spitzenspieler Wolfgang Gerth: „Aber wir haben gezeigt, dass wir an einem guten Tag auch gegen die stärkeren Teams mithalten können.“ Gegen die Essener, die als Vierter zurzeit 6:4-Punkte aufweisen, muss der Tabellenzehnte aber nahe am Optimum agieren. „Und falls wir eine Chance bekommen, müssen wir kaltschnäuziger sein als zuletzt“, so Gerth.

In der Landesliga hat der Weseler TV am Freitag, 19.30 Uhr, den TV Mehrhoog zu Gast. Die Vorfreude auf das Derby ist spürbar, die typische Stimmung noch nicht. „Dieses Duell hat es ja auch ewig nicht gegeben“, sagt Gordon Thiel. Der Mannschaftsführer des WTV hat in seiner Laufbahn schon viel erlebt, aber noch nie ein Meisterschaftsspiel gegen die erste Mannschaft des TV Mehrhoog. Während der WTV ein Landesliga-Dino ist, war der Nachbar im vergangenen Jahrzehnt auf Bezirksebene im Einsatz. Im Mai schaffte der TVM als Vierter der Bezirksliga unverhofft den Aufstieg. Im ersten Duell seit einer gefühlten Ewigkeit sind die Rollen verteilt. Wesel ist mit zwei Siegen und einer Niederlage gut gestartet, Mehrhoog verlor seine beiden Spiele. „Wir sind leicht favorisiert“, sagt Thiel. „Für uns beide geht es um wichtige Punkte für den Klassenerhalt.“ Matthias Pumpe, der Mehrhooger Mannschaftsführer, blickt dem Duell ebenfalls gespannt entgegen: „Wir sind Außenseiter, aber nicht chancenlos. Wenn wir in Bestbesetzung antreten, haben wir das Zeug, um Wesel zu ärgern.“

Neuzugang Carsten Heisterkamp kehrt nach seinem Urlaub ins Team zurück. Hinter dem Einsatz von Spitzenspieler Marco Diederichs steht ein Fragezeichen. Der WTV kann personell aus dem Vollen schöpfen. Für Mehrhoogs Daniel Naves (geb. Heister) ist das Derby ein Wiedersehen mit alten Weggefährten. Er verbrachte seine Jugendzeit und die ersten Seniorenjahre beim WTV.

(kök)
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