Tischtennis: GW Flüren vor einer schweren Aufgabe

Tischtennis : GW Flüren steht vor einer schweren Aufgabe

Der Verband reduziert die Zahl der Ligen. Deshalb wird es für GWF noch schwieriger, den Klassenerhalt in der Verbandsliga zu schaffen. Drei Teams der Zwölfergruppe steigen ab, zwei weitere müssen in die Relegation.

In der neuen Saison stößt der Westdeutsche Tischtennis-Verband seine Ligenreform an. Im Herrenbereich lautet die Devise: aus 232 mach 168 Teams. Aktuell treten in der NRW-Liga (drei Staffeln), Verbandsliga (sechs Staffeln) und Landesliga (zwölf Staffeln) insgesamt 232 Mannschaften an. Bis zur Saison 2021/22 wird sich diese Zahl sukzessive auf 168 verringern. Die NRW-Liga wird dann nur noch zwei Zwölfer-Staffeln aufweisen, die Verbandsliga vier und die Landesliga acht.

„Das ist schon eine gewaltige Reduzierung“, sagt Wolfgang Gerth. In der Vorsaison sicherte sich der 45-Jährige mit GW Flüren mit viel Glück den Verbleib in der Verbandsliga. In dieser Spielzeit, die am ersten September-Wochenende beginnt, könnte der Klassenerhalt zu einer fast unmöglichen Unterfangen werden. Die letzten drei Teams jeder Staffel steigen definitiv ab. Die Teams auf den Rängen acht und neun müssen in die Relegation.

„Wir haben eine Mammutaufgabe vor der Brust. Wenn wir in dieser starken Staffel Achter werden würden, wäre das ein Wunder“, sagt Wolfgang Gerth mit Blick auf die Reform und die Mannschaftsaufstellungen, die nun veröffentlicht wurden. Zu den Staffelfavoriten zählt Flürens Spitzenspieler die bisherigen NRW-Ligisten PSV Oberhausen und MTG Horst sowie Aufsteiger Meiderich 06/95, der sich mit dem Polen Andrzej Borkowski enorm verstärkt hat. Die Teams, die GWF schlagen muss, um drin zu bleiben, dürften in erster Linie der SuS Bertlich, Olympia Bottrop und die MTG Horst II sein. Letztere ist zum Saisonauftakt am 1. September in Flüren zu Gast.

Die Aufstellung von GW Flüren Wolfgang Gerth (Nummer 1), Thomas Christians (2, kam vom SV Millingen), Leon Becks (3), Torsten Lantermann (4), Michael Gerth (5), Holger Kähler (6).

Aus der Landesliga werden mindestens zwei Mannschaften absteigen. Der Neunt- und Zehntplatzierte treten in der Relegation an. Der Vorjahressechste Weseler TV darf sich trotz des Abgangs von Felix Markett (TFG Nippes) gute Chancen auf den Klassenerhalt ausrechnen. „Es wird eine schwierige Saison, aber wir können es packen“, sagt WTV-Akteur Gordon Thiel.

Weseler TV: 1. Ralph Benning, 2. Veit Grüttgen, 3. Stefan Rademacher, 4. Gordon Thiel, 5. Mathias Frensch, 6. Tobias Benning.

Der TV Mehrhoog, der als Bezirksliga-Vierter den Landesliga-Aufstieg schaffte, geht als Außenseiter ins Rennen. Neuzugang Carsten Heisterkamp wurde an Position drei gemeldet, Rene Weigang spielt künftig für den TVM II in der Bezirksklasse.

TV Mehrhoog: 1. Marco Diederichs, 2. Mario Tenbrock-Ingenhorst, 3. Carsten Heisterkamp (kam von GW Flüren II), 4. Daniel Heister, 5. Christian Könders, 6. Matthias Pumpe.

Die Aufstellungen der Teams auf Bezirksebene:

 SV Schermbeck (Bezirksliga): 1. Ralf Kunter, 2. Adrian Chadi, 3. Sven Foitzik, 4. Thomas Szabo, 5. Heiner Schult, 6. Christoph Marienbohm (SVS II).

BW Dingden (Bezirksklasse): 1. Jan Hörnemann, 2. Lars Hörnemann, 3. Ulrich Nienhaus, 4. Kay Joosten (kam vom TTV Krommert), 5. Christian Tidden, 6. Kai Lüttgen (BWD II), 7. Frank Werner (GSV Suderwick).

TV Mehrhoog II (Bezirksklasse): 1. Volker Klacynski, 2. Dirk Wolbring, 3. Rene Weigang (TVM I), 4. Thomas Brentrup, 5. Winfried Terhorst, 6. Andre Tenbrock-Ingenhorst.

GW Flüren II (Bezirksklasse): 1. Oliver Seibert (GWF I), 2. Dieter Kiehle, 3. Winfried Methling, 4. Benjamin Görg, 5. Dirk Hörnemann, 6. Werner Kiehle (GWF III), 7. Björn Kiehle (GWF III), 8. Coljan Kassner (GWF III).

GW Flüren (Damen-Bezirksklasse): 1. Mareike Kwoka, 2. Pia Ilagan, 3. Sabine Lipp, 4. Martina Kiehle, 5. Sabine Kaiser, 6. Sandra Mavrokefalidis.

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