Tennis: Davis-Cup-Trophäe für Kerstin Keitemeier/Bastian Stemmer

Tennis : Kerstin Keitemeier und Bastian Stemmer gewinnen Davis-Cup-Trophäe

Das Duo des Ausrichters TC Mehrhoog gewinnt den Mixed-Wettbewerb beim August-Viefers-Cup. Die Titelverteidiger Brigitte Zorn und Jürgen Zorn vom TC Rot-Gold Obrighoven müssen kurzfristig passen. 2019 gibt es Veränderungen in der Turnierleitung.

Die Titelverteidiger mussten kurzfristig passen. Wegen einer Verletzung sagten die Geschwister Brigitte und Jürgen Zorn (TC Rot-Gold Obrighoven) ihre Teilnahme am Mixed-Wettbewerb beim August-Viefers-Cup des Tennis-Clubs Mehrhoog ab. Die original Davis-Cup-Trophäe aus dem Jahr 1993 erhielt also für ein Jahr neue Besitzer. Kerstin Keitemeier und Bastian Stemmer vom Gastgeber sicherten sich den Pokal, der auch nach dem Erfolg der Zorn-Geschwister im TCM-Clubhaus geblieben war. Daran wird sich in den nächsten zwölf Monaten  nichts ändern.

Auch die Zweitplatzierten stammten vom TCM, der in den drei Wettbewerben allein sechs der neun Plätze auf dem Treppchen erreichte. Carmen Giesen und Sohn Moritz Giesen wurden Zweite vor Michael Matzke/Ansgar Spieker (TuB Bocholt/TSV Bocholt). Überhaupt ist der Wettbewerb um die Davis-Cup-Trophäe eine Domäne der Mehrhooger. Bei vier von fünf Turnieren lagen Aktive des Gastgebers vorn.

Bastian Stemmer schaffte bei der sechsten Auflage des August-Viefers-Cup einen zweifachen Triumph. Im Herren-Doppel siegte er an der Seite seines Clubkollegen Frederik Sent vor Konrad Amerkamp/Georg van Schwaamen (Hamminkelner TC) und Dieter Staszak/Jonas Stegmann (TCM). Im Damen-Doppel dominierten Manuela Stegmann mit Tochter Laura (TCM). Auf den Plätzen folgten Elke Kurzweil und Tochter Katrin (SV Haldern) sowie Marianne Ebschke/Sabine Reintjes (TCM). Knapp 80 Teilnehmer aus 15 Vereinen beteiligten sich an der Veranstaltung.

Diese wird 2019 organisatorisch neu aufgestellt. Werner Breitscheid, Britta Dura und Devid Müller stehen für die Turnierleitung nicht mehr zur Verfügung. „Die Organisation ist wirklich großer Aufwand und viel Arbeit“, so TCM-Pressewartin Marion Schmitt.

(R.P.)
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