Leichtathletik: Teilnehmerrekord beim Weseler Moonlight-Lauf

Leichtathletik : Teilnehmerrekord beim Weseler Moonlight-Lauf

478 Meldungen gehen für das Rennen mit der besonderen Atmosphäre ein. Christoph Müller läuft auf Platz eins.

Dieter Kloß kam nach der Veranstaltung, die in kurzer Zeit ein Renner geworden ist, aus dem Schwärmen nicht heraus. "Ich habe vor einem Jahr schon gedacht, dass keine Steigerung mehr möglich ist. Da habe ich mich gewaltig getäuscht. Alles wurde diesmal noch getoppt", sagte der Vorsitzende der Lauffreunde HADI Wesel, die am Freitagabend mit der Zeitmessfirma Taf-Timing den siebten Weseler Moonlightlauf veranstalteten.

Für Begeisterung sorgte bei den Organisatoren nicht nur, dass es mit 478 Meldungen ein Rekordergebnis gab. Kloß freute sich fast noch mehr darüber, dass zahlreiche Teilnehmer nach dem sieben Kilometer langen Rennen über die beleuchtete Joggingstrecke am Auesee anschließend noch lange im Auestadion zusammensaßen. "Das gibt es in dieser Form bei fast keinem anderen Lauf. Da sind die Sportler schnell verschwunden, wenn sie ihre Urkunden haben. Doch am Freitag wollten viele Leute nicht nach Hause, weil das Wetter gut war und Gitarrenspieler Jörg Thomalla für die passende musikalische Untermalung gesorgt hat", sagte Kloß. Die Folge war, dass am Grillstand irgendwann die Würstchen ausgingen.

Den Sieg beim gut besuchten Lauf, bei dem das Startgeld für den Unterhalt der 26 Leuchten auf der Strecke verwandt wird, sicherte sich Christoph Müller (TRC Essen) in 23:59 Minuten. Kurz nach ihm bog Sascha Hubert (LG Alpen, 24:07 Minuten) auf die mit Fackeln beleuchtete Zielgerade ein, die ihren Teil zur besonderen Atmosphäre bei der Veranstaltung beiträgt. Dritter wurde Armin Beus (SV Sonsbeck, 24:51) vor Werner Kamps vom Hamminkelner SV, der nach 24:59 Minuten im Ziel war. Schnellste Frau war Erika Schoofs (TSV Weeze) in 27:31 Minuten. Zweite wurde Kirsten de Baey (Hamminkelner SV, 28:34) vor Nele Sadlo (TuS Drevenack, 29:41).

Die Ausrichter stellen sich jetzt darauf ein, dass die Marke von 500 Meldungen vielleicht schon 2015 geknackt wird. "Dann müssen wir bei der Organisation das eine oder andere Detail optimieren. Denn es gab jetzt schon bei der Ausgabe der Startnummern längere Schlangen", sagte Kloß.

(josch)
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