Lokalsport: Teilnehmerrekord beim Halbmarathon

Lokalsport : Teilnehmerrekord beim Halbmarathon

Leichtathletik: Bei der 41. Auflage des Laufes gingen insgesamt 435 Meldungen ein. Die Veranstaltung von GW Flüren, die erstmals in Kooperation mit den Lauffreunden Hadi Wesel stattfand, hielt einmal mehr, was sie versprach.

Das Wetter ließ beim 41. Halbmarathon der Leichtathletik-Abteilung von GW Flüren am Montag zu wünschen übrig. Im Waldstadion regnete es unaufhörlich, die Aschebahn war am Mittag bereits aufgeweicht. Den Läufern machte das kalte Nass herzlich wenig aus. "Aber für die Zuschauer ist es nicht schön", so Wolfgang Heyden, Vorsitzender des Flürener Leichtathletik-Abteilung.

So waren am Waldstadion zum Unterstellen einige Zelte aufgebaut worden. Die Urkunden der Sportler waren nach der Siegerehrung zwar gut durchweicht und die Laufkleidung ebenfalls. Der lockeren Stimmung taten die Begleitumstände jedoch keinen Abbruch. Das betonte auch Anke Lehmann von der TuS Drevenack, mit 1:30,27 Stunden die schnellste Frau, nach dem Zieleinlauf. "Es ist immer schön, hier zu laufen. Auch bei dem Wetter. Die Sportler und Zuschauer hier sind nett und angenehm. Und das ist mir fast wichtiger als das Resultat." Mit dem war sie aber auch zufrieden. "Es war eine gute Einheit."

Magnus Kreth war der schnellste Mann im Feld. Foto: ERWIN POTTGIESSER

Der schnellste Sportler im Hauptlauf über 21,1 Kilometer war Magnus Kreth vom VT Kempen. Gerade mal 1:15,57 Stunden brauchte er für die Asphaltstrecke. "Es hat Spaß gemacht. Der Regen war eine gute Abkühlung, die Temperatur war optimal. Wenn man läuft, ist es einem eigentlich auch egal, ob es trocken oder nass ist", sagte er.

So sah es auch Lokalmatador Werner Kamps vom Hamminkelner SV. "Dass meine Zeit nicht so ist, wie ich es mir vorgestellt habe, lag nicht am Regen. Ich habe in letzter Zeit zu wenig trainiert", so der Zwölfte des Halbmarathons, bei dem er vor einigen Jahren auch schon einmal auf den dritten Rang gelaufen war. Zwei Plätze besser als Werner Kamps schloss Marcel Pelgrim die Strecke ab. Der Bundesliga-Linienrichter aus Loikum wurde mit einer Zeit von 1:24,06 Stunden Zehnter.

Ihre eigenen Erwartungen übertroffen hatte hingegen Kerstin Hofmann (TuS Drevenack), die nach 1:36,33 Stunden als zweitschnellste Läuferin die Ziellinie im Waldstadion überquerte. "Das sind einige Minuten weniger als ich erwartet habe. Die Tagesform war gut. Es hat riesig Spaß gemacht", sagte Hofmann.

Die Veranstaltung von GW Flüren, die erstmals in Kooperation mit den Lauffreunden Hadi Wesel stattfand, hielt einmal mehr, was sie versprach. Dass sie sich weiterhin großer Beliebtheit erfreut, zeigten auch die 435 Meldungen. So viele waren es in den 40 Jahren zuvor noch nie "Eine hervorragende Zahl", sagte Wolfgang Heyden. Zu erklären ist der Rekord wohl durch die Erweiterung des Programms. So gab es am Montag erstmals fünf Kilometer lange Strecken für die Walker und Nordic-Walker. "Die Neuerung wurde sehr gut angenommen und hat sich ausgezahlt", so Heyden. Bei den Nordic-Walkern gingen 34, bei den Walkern 16 Sportler an den Start.

(RP)
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