Lokalsport: SVS will die Anfangsphase nicht wieder verschlafen

Lokalsport : SVS will die Anfangsphase nicht wieder verschlafen

Den Schwachpunkt des eigenen Teams kennt Thomas Keysers, Trainer des Handball-Landesligisten SV Schermbeck, bestens. Er liegt in den ersten zehn bis 15 Minuten des Spiels. "Wenn wir es abstellen, die erste Viertelstunde zu verschlafen, haben wir gute Chancen, in der Landesliga oben mitzumischen", sagt Keysers. Der Aufsteiger startet am Samstag, 17.45 Uhr, bei der HSG RW Oberhausen TV II in die neue Saison.

Die Schermbecker sind zwar Neuling in der Klasse, doch in der kennen sich die Spieler aus. "Fast alle Akteure besitzen Landesliga-Erfahrung, das ist also kein Neuland für uns", sagt Routinier Michael Nölscher. Dementsprechend ambitioniert geht der SVS auch in die Partie. "Ich glaube schon, dass wir mit einem Sieg nach Hause kommen können", sagt Thomas Keysers. Zumal sein Team in der Vorbereitung die erste Oberhausener Mannschaft, die in der Verbandsliga aufläuft, bezwungen hat und der Konkurrent am Samstag angeblich nur sieben Spieler aufbieten kann.

Doch dies hilft kaum weiter, wenn sich der Landesligist in der Anfangsphase einen großen Rückstand einhandelt. Wie beispielsweise im HVN-Pokal gegen Dümpten und im Kreispokal-Finale gegen Borken. "Wir müssen von Minute eins an hellwach sein. Die Spiele werden keine Selbstläufer mehr", sagt Kreisläufer Nölscher. Heiko Kreilkamp und Marcus Fröhner-Soppe (beide privat verhindert) fehlen.

(R.P.)
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