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Handball: SVS will den Meister ärgern

Handball : SVS will den Meister ärgern

Der SV Schermbeck geht in der Handball-Landesliga der Frauen mit viel Selbstbewusstsein in das Heimspiel gegen die Ausnahme-Mannschaft in der Klasse. Der Tabellendritte (22:12-Punkte) erwartet morgen um 20 Uhr den Spitzenreiter Hamborn 07 (34:2), der bereits als Meister feststeht, in der Sporthalle Erler Straße.

"Wir wollen für die erste Niederlage des Tabellenführers sorgen. Wir haben jetzt vier Heimspiele in Folge gewonnen. Deshalb darf es nicht nur das Ziel sein, sich gegen den Meister ordentlich aus der Affäre ziehen zu wollen. Wir wollen Hamborn ärgern", sagt SVS-Trainer Hans-Arnold Bisdorf. Zumal die personellen Vorzeichen nach der vierwöchigen Pause wegen der Osterferien gut sind. So feiert Alina Sühling ihr Comeback, nachdem sie drei Monate wegen eines Bruchs des Wadenbeinkopfes gefehlt hatte.

Für die HSG Wesel (20:16) geht es in den verbleibenden zwei Partien in der Frauen-Landesliga bei vier Punkten Rückstand auf den SV Schermbeck wohl nur noch darum, den vierten Rang zu verteidigen. "Die Chancen, den SVS noch von Platz drei zu verdrängen, sind verschwindend gering. Deshalb konzentrieren wir uns auf Rang vier", sagt HSG-Trainer Karsten Jasinski. Er ist mit seinem Team am Sonntag in der Partie beim Vorletzten TSV Bocholt II (11:23) klar favorisiert. Der Coach muss für die kommende Saison ohne Annika Lettgen und Anne Panek planen, die aus beruflichen Gründen aus Wesel wegziehen. Dafür rückt Nina Lievers aus der zweiten Mannschaft auf.

(RP/rl)